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Bad Hersfeld, Rotenburg und Bebra werben für Solidarität in der Corona-Pandemie

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Stefan Pruschwitz (Bebra), Matthias Glotz (Bad Hersfeld) und Torben Schäfer (Rotenburg) (von links) stellten die gemeinsame Aktion „Mach keine Welle – Zusammen gegen Corona“ in Bad Hersfeld vor.
Die drei Wellenbrecher: von links Stefan Pruschwitz (Bebra), Matthias Glotz (Bad Hersfeld) und Torben Schäfer (Rotenburg) stellten die gemeinsame Aktion „Mach keine Welle – Zusammen gegen Corona“ in Bad Hersfeld vor. © Kai A. Struthoff

Unter dem Motto „Mach keine Welle“ starten Bad Hersfeld, Rotenburg und Bebra eine gemeinsame Kampagne für mehr Zusammenhalt und Solidarität in der Corona-Pandemie.

Bad Hersfeld/Rotenburg/Bebra – „Jeder spürt, dass es bei uns derzeit gesellschaftlich sehr knirscht, dagegen wollen wir etwas tun“, sagte Matthias Glotz vom Fachbereich Stadtmarketing in Bad Hersfeld, der gemeinsam mit seinen Fachkollegen Stefan Pruschwitz (Bebra) und Torben Schäfer (Rotenburg) die Aktion initiiert hat.

Die Bürgermeister der drei Städte, Thomas Fehling, Stefan Knoche und Christian Grunwald stehen voll hinter der Aktion. Dabei wolle man niemand ausgrenzen, wohl aber zur Solidarität mahnen und vor allem all jenen ein Gesicht geben, die seit zwei Jahren in der Pandemie den „Laden am Laufen halten“. Dazu gehörten Pflegekräfte und Ärzte ebenso wie Verkäuferinnen, Rettungsdienste. Polizei und Feuerwehr, aber auch Verwaltungsmitarbeiter oder die Kirchen.

„Im Moment wird viel über die Montagsspaziergänger geredet, die aber nur eine kleine Minderheit darstellen. Aber all jene, die sich vorbildlich an Regeln halten und sich engagieren, werden zu wenig gehört“, sagte Glotz.

Das Logo der Aktion „Mach keine Welle“
Mit einer gemeinsamen Aktion werben die Städte Bad Hersfeld, Rotenburg und Bebra um Solidarität und Gelassenheit. © Stadt Bad Hersfeld, Stadt Rotenburg, Stadt Bebra

Der Slogan „Mach keine Welle“ sei bewusst doppeldeutig gewählt und animiere einerseits zum Impfen, aber auch zu Toleranz und Gelassenheit in der Krise“, erklärte Torben Schäfer.

„Auch uns geht langsam die Luft aus“, gab sein Kollege Stefan Pruschwitz zu, „deshalb ist es wichtig, wieder zur Normalität im Umgang zurückzufinden“. Es gelte jetzt „positiv nach vorn zu blicken“, mahnte Pruschwitz.

Die drei Initiatoren laden alle anderen Gemeinden und den Kreis selbst ein, das Logo und den Slogan für eigene Publikationen zu nutzen. „Wir stellen das gern allen zur Verfügung“, sagte Glotz. Auch Firmen, Privatleute oder Institutionen können sich an der Kampagne beteiligen.

In Planung seien unter anderem Ansteck-Buttons, aber auch Plakate. Jeder könne das Motto weiterverbreiten. Es gehe darum, mit einem Augenzwinkern einen positiven Umgang mit der Krise zu finden, anstatt gleich „eine Welle zu machen“. (Kai A. Struthoff)

Logos und Banner kostenlos im Internet

Entwickelt und finanziert wurde die Kampagne „Mach keine Welle“ von den Marketingabteilungen der Städte Bad Hersfeld, Rotenburg und Bebra. Jeder kann sich beteiligen. Plakate, Anstecker, Banner für die eigene Webseite, digitale Facebook-Sticker oder für die E-Mailsignatur können auf den Internetseiten der drei Städte, zum Beispiel in Bad Hersfeld https://www.bad-hersfeld.de/aktuelles/3000-Mach-keine-Welle--Bebra-Rotenburg-und-Bad-Hersfeld-werben-fr-mehr-Zusammenhalt kostenlos heruntergeladen werden. Die Initiatoren hoffen darauf, dass möglichst viele Menschen im Kreis, Teamgeist in der Krise zeigen. (kai)

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