Bauarbeiten im Stiftsbezirk haben begonnen

Hersfelder Festspiele bekommen Breitbandkabel

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Im Stiftsbezirk wird gebuddelt: Stefan Göbel (im Bagger) und seine Kollegen von der Firma EBT Elektrobau bereiten die Breitbandverkabelung vor.

Bad Hersfeld. Im Bad Hersfelder Stiftsbezirk bringen Stefan Göbel und Mario Schröder von der Firma EBT Elektrobau aus Erfurt und ihre Kollegen derzeit dessen digitale Ertüchtigung voran.

Vor Kurzem haben die Bauarbeiten für die dort gewünschte Breitbandverkabelung begonnen. Glasfaserleitungen sollen von der Konrad-Duden-Stadtbibliothek zum Gebäude der Verwaltung der Bad Hersfelder Festspiele verlegt werden, wie Stadtsprecher Meik Ebert erläutert.

Mit dem Vorhaben werden gleich mehrere Ziele verfolgt: Zum einen soll die Festspielverwaltung störungsfrei an das IT-Netz der Stadtverwaltung angebunden und die bisher genutzte, aber teils instabile W-Lan-Verbindung ersetzt werden, was auch Störungen der Abendkasse ausschließen soll. Zum anderen werden laut Stadt der Stiftsbezirk im Hinblick auf den Hessentag 2019 für öffentliches W-Lan ertüchtigt, die Kabelverlegung für das geplante neue Funktionsgebäude der Festspiele vorbereitet und die Internet-Kapazitäten für die digitale Eventbühne der Festspiele geschaffen (Stichwort: waipu.tv).

Mario Schröder von der Firma EBT mit einem Leerrohr.

Und weil die Stadtwerke Bad Hersfeld GmbH ohnehin vorhatte, in dem Gebiet Steuerleitungen und Stromkabel zu verlegen, wurde auch aus Kostengründen ein Gemeinschaftsprojekt daraus.

Die Stadtwerke sind in dem Bereich unter anderem aktiv, weil die Elektroverkabelung der Straßenlampen nicht mehr ausfallsicher sei. Zwischen Festspielverwaltung und Marktplatz soll zudem eine zusätzliche Stromversorgung in Richtung Festspielkantine hergestellt werden.

Eine neue Infrastruktur sei ebenfalls auf den geplanten neuen Standort der Festspielverwaltung ausgerichtet, der nach 2019 entstehen soll.

110.000 Euro betragen die städtischen Baukosten. Abgeschlossen sein sollen die Arbeiten rechtzeitig vor den Festspielen im Sommer – ein anspruchsvoller Zeitplan, wie die Stadt selbst erklärt.

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