Kunstwerke werden online versteigert

Prominente malen für die Festspiele: Versteigerung zugunsten der Hochwasser-Opfer

Henry Maske und seine Frau auf dem Roten Teppich vor der Hersfelder Stiftsruine
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War schon mehrfach bei der Eröffnung der Bad Hersfelder Festspiele zu Gast und hat ebenfalls ein Bild abgeliefert: Box-Legende Henry Maske - hier 2018 mit seiner Frau auf dem Roten Teppich.

Was als Geburtstagsgeschenk geplant war, wird nun zur Hilfsaktion für die Opfer der Hochwasser-Katastrophe: Die Bad Hersfelder Festspiele versteigern Werke prominenter Künstler.

Bad Hersfeld – Wer schon immer mal einen echten „Schubert“ oder „Maske“ an der Wand hängen haben wollte, sollte sich an einer Benefiz-Kunst-Aktion der Bad Hersfelder Festspiele beteiligen. Ensemble- und Team-Mitglieder sammeln für den guten Zweck und versteigern selbstgestaltete Kunstwerke von Mitwirkenden, Prominenten und sonstigen Unterstützern des Theaterfestivals. Zugutekommen soll der gesamte Erlös den Opfern der Hochwasser-Katastrophe in Teilen Deutschlands.

Eigentlich waren die Bilder für eine Versteigerung zum 70. Geburtstag der Festspiele gedacht und die Einnahmen sollten für die Produktion des Familienstückes im kommenden Jahr genutzt werden. Die erschreckenden Bilder aus den Hochwassergebieten und die Not, die dort bei den Menschen herrscht, habe die Organisatoren aber umdenken lassen, heißt es in einer Pressemitteilung der Festspiele. Der gesamte Betrag soll nun an das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe gehen, ein Zusammenschluss der Hilfsorganisationen DRK, Caritas, Unicef und der Diakonie.

Die Versteigerung läuft ab sofort über die Internetseite der Bad Hersfelder Festspiele und ist unter bad-hersfelder-festspiele.de/versteigerung.html zu finden. Abla Alaoui, Daniela Ziegler, Hannes Hellmann, Gerit Kling, Stephan Schad, Roland Riebeling, Elisabeth Degen und Pierre Sanoussi-Bliss sind nur einige, die dafür ein Bild gestaltet haben. Aber auch prominente Gäste sowie Unterstützer der Bad Hersfelder Festspiele haben Kunstwerke eingeschickt, zum Beispiel Henry Maske, Petra Roth, Michael Roth, Jule Gölsdorf und Dieter Voss. Die Stiftsruine in Öl und in Aquarell, Szenen aus Hamlet und der Dreigroschenoper – alle Künstlerinnen und Künstler haben ihre ganz persönlichen Assoziationen mit den Festspielen und der beeindruckenden Freilichtbühne in der weltweit größten romanischen Kirchenruine auf 30 mal 30 Zentimeter große Leinwände gebracht. Die phantasievollen und individuellen Werke sind handsigniert.

Jeder Interessierte kann bis Montag, 9. August, 12 Uhr, mitbieten. Außerdem können per E-Mail an kerstin.kleine@bad-hersfeld.de Gebote abgegeben werden. Das höchste Gebot erhält den Zuschlag, die Meistbietenden werden benachrichtigt. „Wir freuen uns auf hoffentlich zahlreiche Gebote. Ich wünsche mir, dass eine größere Summe zusammenkommt, um den Menschen helfen zu können“, erklärt Festspiele-Intendant Joern Hinkel. Die Leinwände hat „Rhön-Sprudel“ gestiftet.

Darüber hinaus starten die Ensemble- und Team-Mitglieder der Festspiele für das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe Sammelaktionen nach den Aufführungen. (red/nm)

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