Brennender Zug: Funkenflug als Ursache wahrscheinlich

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Mecklar. Nach dem Brand zweier Güterwaggons im Mecklarer Überholungsbahnhof am Donnerstagmorgen hält die Bundespolizei Kassel einen technischen Defekt als Auslöser wahrscheinlich.

Möglicherweise habe Funkenflug vom Stromabnehmer der Lokomotive die mit alten Eisenbahnschwellen beladenen Waggons an der Spitze des Zuges in Brand gesetzt, sagte Bundespolizei-Sprecher Klaus Arend gegenüber unserer Zeitung. Das sei allerdings eine noch unbestätigte Vermutung.

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Eine heißgelaufene oder defekte Waggonbremse könne hingegen weitgehend ausgeschlossen werden, so Arend. Eine Autofahrerin hatte am Donnerstagmorgen gegen 5 Uhr das Feuer auf dem fahrenden Zug, der von Mannheim zum Rangierbahnhof Maschen bei Hamburg unterwegs war, entdeckt und die Feuerwehr alarmiert.

Der Zug war daraufhin in Mecklar gestoppt worden. Während der Löscharbeiten war die Bahnstrecke zwischen Bad Hersfeld und Bebra fünf Stunden lang voll gesperrt. Ab 10 Uhr konnte ein Gleis wieder befahren werden, um 13.15 Uhr wurde die Strecke dann komplett freigegeben.

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