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Bürgermeister-Kandidatin Anke Hofmann will Gesundheitsstandort stärken

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Gute Basis: Anke Hofmann mit Dr. Thomas Härer vor der Orthopädischen Klinik am Kurpark.
Gute Basis: Anke Hofmann mit Dr. Thomas Härer vor der Orthopädischen Klinik am Kurpark. © Team Hofmann/NH

Die unabhängige Bürgermeisterkandidatin Anke Hofmann will sich dafür einsetzen, den Gesundheitsstandort Bad Hersfeld attraktiv zu erhalten.

Bad Hersfeld – „Die Grundlagen für ein gesundes Aufwachsen, Leben und Arbeiten sowie für ein selbstbestimmtes Leben werden in der Kommune gestaltet, da hier Einrichtungen wie Kitas, Begegnungsstätten, Pflegeeinrichtungen und Nachbarschaft die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger stark beeinflussen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Neben Schlagworten wie Lebensqualität, frühzeitiger Informationspolitik, bezahlbarem Wohnraum, Ausbau der Radinfrastruktur, Förderung der Stadtteile und Inklusion liege ihr der Gesundheitsstandort und Kurort Bad Hersfeld besonders am Herzen.

Die Daseinsfürsorge für die Bürger müsse in guter Qualität erfüllt und die flächendeckende Versorgung für alle gewährleistet werden, fordert sie.

Mit den Rettungswachen, dem Klinikum Bad Hersfeld am Seilerweg, der Kinder- und Jugendpsychologie am Weinberg, der Klinik am Hainberg, der Median Klinik Wigbertshöhe, der Vitalisklinik am Weinberg und der Orthopädischen Klinik am Hopfengarten sei auch aufgrund ihrer hohen individuellen Qualität, ein guter Grundstock gelegt.

So habe die Orthopädie vielen Auszeichnungen erhalten, wie etwa das Zertifikat als EndoProthetikZentrum in Verbindung mit der Rheuma-Orthopädie. „Diese Strukturen gilt es zu fördern und zu stärken“, erklärt Hofmann. Nach intensiven Gesprächen mit Orthopädie-Chefrarzt Dr. Thomas Härer und Vertretern des Klinikums plädiert Hofmann dafür, die Orthopädie „so lange wie möglich am Kurpark zu erhalten“.

Neben den niedergelassenen Hausärzten sieht die Bürgermeisterkandidatin auch Bedarf an Fachärzten. Dazu befinde sie sich seit einiger Zeit mit Ärzten zur Unterstützung der Situation im Gespräch. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels nehme die Bedeutung kommunaler Planungsprozesse besonders zur Pflegestruktur und zum Sozialraum kontinuierlich zu.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und einer älter werdenden Gesellschaft würden barrierefreies Wohnen, sowie haushaltsnahe oder ambulante Pflege immer wichtiger. „Dies erfordert eine massive Einflussnahme der Stadt in die Strukturplanung und in Wohnkonzepte. Altersgerechtes Wohnen und Dienstleistungen für die älter werdende Bevölkerung müssen Einfluss nehmen in der Bauleitplanung“, ist Hofmann überzeugt.

Dazu gehöre auch das Thema Pflege: Hofmann will sich im Fall ihrer Wahl für eine Informations- und Koordinierungsstelle einsetzen als Ansprechpartner und Hilfe für Angehörige, in deren Familie ein plötzlicher Pflegefall eintritt.   (red/kai)

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