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Bürgermeisterkandidatin Anke Hofmann will Markthalle in Bad Hersfeld

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Das Bild zeigt Anke Hofmann auf dem Stadtkirchenturm.
Anke Hofmann will Bürgermeisterin in der Kreisstadt Bad Hersfeld werden. © Hersfelder Zeitung

Bad Hersfelds Bürgermeisterkandidatin Anke Hofmann schlägt zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt unter anderem eine Markthalle vor.

Bad Hersfeld – Die unabhängige Bürgermeisterkandidatin Anke Hofmann will sich für eine starke, lebendige, vielfältige und zukunftsweisende Innenstadt einsetzen. Eine zentrale Rolle könnte dabei eine Markthalle für regionale Produkte spielen. Das kündigte sie in einem Positionspapier an. In der Stadt sollen „Räume der Begegnung, des Verweilens, der Ruhe und der Aktivität vorhanden sein“, die sowohl der Vielfalt als auch den Bedürfnissen der Bürgerschaft gerecht werden, kündigt sie an.

Die geringe Dynamik des Innenstadtlebens vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sowie der sich immer mehr ausbreitende Leerstand beschäftige nicht nur den Handel und die Gastronomie, sondern auch die Menschen in der Stadt, weiß Hofmann. „Ich möchte, dass wir – gemeinsam mit Politik, dem Stadtmarketingverein und nicht zuletzt mit Bürgerinnen und Bürgern – zukunftsfähige Strukturen schaffen, die auch nachhaltig erfüllbar sind und Menschen die Optionen eröffnen, ihre Stadt anhand ihrer Bedürfnisse und Wünsche mitzugestalten“, heißt es dazu in ihrem Papier.

Dazu wolle sie bestehende Förderprogramme nutzen und diese durch neu zu entwickelnde städtische Programme ergänzen. Vorstellbar wäre für sie unter anderem, leer stehende oder konkret vom Leerstand bedrohte Ladenlokale für zwei Jahre mir einer reduzierten Miete für neue Nutzungen anzubieten und so langfristig dem Ladenleerstand entgegenzuwirken. So könnte dort unter anderem Kunst präsentiert werden. „Als Schlüsselprojekt stelle ich mir eine Einzelhandelsimmobilie vor, die im Lebensmittelbereich als eine Mischung für regionale Produkte und internationale Streetfood-Lebensmittel bezeichnet werden kann“, so Hofmann. Auch Handwerk, Selbstgemachtes und Kulturangebote könnten dort integriert werden. Der Aufenthalt in Bad Hersfeld müsse zu einem Erlebnis werden. Die Markthalle sei ein „mittelfristig gedachtes Projekt“ – kurzfristig könne der Wochenmarkt am Freitag länger geöffnet haben oder in den Sommermonaten ein Abendmarkt in der Breitenstraße stattfinden.

Einen weiteren Akzent will Hofmann für junge Leute in Bad Hersfeld setzen. „Derzeit ausgeschriebene Förderprogramme des Bundes ermöglichen hier nicht nur im Bereich Kunst und Kultur Chancen, sondern es ist auch über die Entstehung eines Schülerforschungszentrums nachzudenken.“ Dort könnten Kinder und Jugendliche außerhalb der Schule an wissenschaftlichen Projekten arbeiten und ihre Fähigkeiten auszubauen. (red/kai)

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