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Millionenschweres Programm für Corona-Soforthilfe: Anträge ab Montag möglich

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Hilfe in der Krise: Insgesamt stehen für Solo-Selbstständige, Freiberufler, Künstler sowie Kleinst- und Kleinunternehmen mehr als zwei Milliarden Euro von Bund und Land zur Verfügung.

Für viele hat die Corona-Krise finanzielle Folgen. Das Land Hessen hat nun ein millionenschweres Soforthilfeprogramm geschnürt. Ab Montag können die Anträge gestellt werde. 

Das Land Hessen schnürt als Folge der Corona-Krise ein millionenschweres Soforthilfeprogramm: Insgesamt stehen für Solo-Selbstständige, Freiberufler, Künstler sowie Kleinst- und Kleinunternehmen mehr als zwei Milliarden Euro von Bund und Land zur Verfügung.

Hersfeld-Rotenburgs Landrat Dr. Michael Koch dankt der Landesregierung und der Industrie- und Handelskammer: „Das verschafft insbesondere den kleinen und mittleren Unternehmen in unserer Region wieder etwas Luft zum Atmen.“ Die Corona-Soforthilfe wird als einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Sie beträgt inklusive der Bundesförderung bei bis zu fünf Beschäftigten 10 000 Euro für drei Monate, bei bis zu zehn Beschäftigten 20 000 Euro für drei Monate und bei bis zu 50 Beschäftigten 30 000 Euro für drei Monate.

Anträge können ausschließlich online gestellt werden

Teilzeitbeschäftigte sind in Vollzeitstellen umzurechnen. Zuschussberechtigt sind Unternehmen, die steuerpflichtige Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbstständiger Arbeit erwirtschaften, Angehörige freier Berufe, nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz versicherte Künstler sowie am Markt tätige Sozialunternehmen in der Rechtsform einer GmbH, heißt es dazu in einer Mitteilung des Landratsamtes. Die Anträge auf Bundes- und Landeshilfe können ab spätestens Montag und ausschließlich online beim Regierungspräsidium Kassel gestellt werden.

Das Land geht davon aus, dass sehr viele betroffene Unternehmen die Soforthilfe beantragen. Bei der Abwicklung und Beratung wird das Land von den hessischen Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern unterstützt. Um sowohl die Bundes- als auch die Landesförderung zu erhalten, ist es in Hessen nur notwendig, einen Antrag zu stellen.

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