Es muss schmecken

Constantin Kaiser und Toni Schoch sind die neuen Chefköche im Bad Hersfelder „Stern“

Sie haben seit Kurzem das Sagen im L’étable und in Sterns Restaurant: Constantin Kaiser (links) und Toni Schoch – hier in der Kochwerkstatt.
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Sie haben seit Kurzem das Sagen im L’étable und in Sterns Restaurant: Constantin Kaiser (links) und Toni Schoch – hier in der Kochwerkstatt.

Als neue Chefköche haben Constantin Kaiser und Toni Schoch seit kurzem das Sagen in den Restaurants des Bad Hersfelder Romantik Hotels Zum Stern.

Bad Hersfeld – Eines ist den neuen Chefköchen des Bad Hersfelder Romantik Hotels Zum Stern ganz besonders wichtig: Schmecken muss es. Und zwar den Gästen ebenso wie ihnen selbst.

Nachdem dem plötzlichen Weggang von Sternekoch Henrik Weiser sind im Stern die Aufgaben neu verteilt worden (wir berichteten kurz). Für das Gourmetrestaurant L’étable, das aktuell unter anderem mit einem Michelin-Stern und 16 Punkten im Gault Millau bewertet wird, hat der langjährige Souschef Constantin Kaiser die Leitung übernommen. Die Hauptküche mit Sterns Restaurant, das unter anderem mit dem BIB Michelin ausgezeichnet wurde, leitet mit Toni Schoch nun ebenfalls ein langjähriger Mitarbeiter. Sich im eigenen Haus umzuschauen und gar nicht erst extern zu suchen, lag für Hotelier Achim Kniese nahe, wie er erzählt. „Die beiden haben bereits bewiesen, dass sie es können.“ Noch eine Nacht drüber schlafen mussten Kaiser und Schoch dann aber doch, bevor ihre Entscheidung feststand, denn jetzt tragen sie die alleinige Verantwortung.

Kaiser ist seit 2013 im Haus und mit 37 Jahren in einem jungen, hamornischen Team fast der Älteste. Unter seinen Vorgängern, den Sterneköchen Patrick Spies und Henrik Weiser, war er der zweite Mann, jetzt ist er die Nummer eins – und ambitioniert, den Michelin-Stern zu halten. Zu viel Druck machen wolle er sich deshalb aber nicht, sondern gelassen bleiben. Ganz entspannt bleiben möchte auch der 28-jährige Schoch, der seit dem Jahr 2011 im Romantik Hotel Zum Stern arbeitet. Insgesamt 15 Leute gehören zum Küchenteam, die sich gegenseitig unterstützen. Speziell für das L’étable im Einsatz sind zu den „Hauptstoßzeiten“ drei Mitarbeiter inklusive Kaiser.

„Man kocht das, was man selbst gerne isst“, sagt der 37-Jährige, passend zur Saison und wenn möglich gern mit regionalen Produkten. Zu „Abgefahrenes“ werde es bei ihm nicht geben. „Ich koche nicht mit Stickstoff“, betont er schmunzelnd. Ähnlich hält es sein Kollege. „Ich koche nichts, das ich selbst nicht gerne mag“, so Schoch, der auf Klassiker wie die Fischsuppe oder Tafelspitz mit Kartoffeln verweist. Neue Ideen würden aber natürlich trotzdem umgesetzt. „Niemand im Team ist abgeneigt, Neues auszuprobieren.“

Dass Köche meist arbeiten müssen, wenn alle anderen frei haben, macht den beiden nichts aus. „Entweder man mag die Gastronomie und das damit verbundene Leben oder nicht“, sagt Constantin Kaiser. Immerhin haben es beide zu ihrem Arbeitsplatz nicht weit: Sie wohnen in der Nähe und gehen zu Fuß.  nm

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