Von Bebra nach Bad Hersfeld umgezogen

Besser beraten: Der Kreis Hersfeld-Rotenburg hat seit zehn Jahren einen Pflegestützpunkt

Das Bild zeigt das Leitungsteam des Pflegestützpunkts Markus Harms, Heike Stippich und Sabine Rosenfeld (von links) vor einem Plakat.
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Der Pflegestützpunkt des Landkreises wird geleitet von Markus Harms, Heike Stippich und Sabine Rosenfeld (von links).

Wer im Kreis Hersfeld-Rotenburg Fragen rund um das Thema Pflege hat, kann sich kostenfrei an das Team des Pflegestützpunkts wenden, den es seit nunmehr zehn Jahren gibt.

Hersfeld-Rotenburg – Die Zahl pflegebedürftiger Menschen geht immer weiter nach oben. Daher ist es gut, wenn es Menschen gibt, die Fragen zur Pflege beantworten können. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg gibt es diese Ansprechpartner seit nunmehr zehn Jahren.

Seinerzeit hatte der Bund die Notwendigkeit erkannt und die Länder damit betraut, etwas für die Menschen zu tun, die nicht mehr alleine im Leben zurechtkommen. So wurden auch in Hessen vor exakt zehn Jahren Pflegestützpunkte in den Landkreisen und den kreisfreien Städten eingerichtet.

Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg wurde dieser Pflegestützpunkt in Bebra angesiedelt. Doch schon zwei Jahre später musste der Stützpunkt den städtebaulichen Vorhaben in der Eisenbahnerstadt weichen und die beiden Arbeitsplätze wurden in das Stadthaus nach Bad Hersfeld verlegt. Dort arbeiten seit dieser Zeit Markus Harms als Vertreter der Pflegekassen sowie die beiden Mitarbeiterinnen des Landkreises, Sabine Rosenfeld und Heike Stippich, die sich eine ganze Stelle teilen, zusammen.

Die drei beraten pflegebedürftige Menschen, pflegende Angehörige, behinderte Menschen sowie alle, die selbst von Behinderung und Pflege bedroht sind – und das kostenfrei.

Dabei spielt es keine Rolle, bei welcher Krankenkasse die Hilfesuchenden versichert sind. Oberstes Ziel der Mitarbeiter ist es vielmehr, für jeden Hilfesuchenden die passende Antwort liefern zu können. Und wenn sich die Reise durch den Pflege-Paragrafen-Dschungel als nicht ganz einfach erweist, sind auf Wunsch auch Hausbesuche möglich.

Denn auf dem Weg zur auf die betreffende Person exakt abgestimmte Hilfe im Pflegebereich, warten mitunter einige Fallstricke. So gilt es beispielsweise die richtigen Sozialleistungen und Hilfsangebote zu finden und auszuwählen. Zudem müssen alle Unterstützungsangebote, die für die wohnortnahe Versorgung und Betreuung in Betracht kommen, koordiniert werden. Auch die aufeinander abgestimmten pflegerischen und sozialen Versorgungs- und Betreuungsangebote gilt es zu vernetzen.

Das alles stellt die drei Mitarbeiter des Pflegestützpunkts vor keine größeren Schwierigkeiten, da sie mit allen Einrichtungen und Diensten zusammenarbeiten, die sich mit den Fragen der Prävention, der Rehabilitation, der Pflege und den Hilfen zur Lebensgestaltung befassen.

Der Pflegestützpunkt im Stadthaus, Klaustor 3, in Bad Hersfeld hat montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr und mittwochs von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Termine können auch individuell abgesprochen werden. Markus Harms ist telefonisch über die 0 66 21/87 53 30 zu erreichen. Sabine Rosenfeld und Heike Stippich haben die Durchwahl 87 53 31. E-Mai: pflegestuetzpunkt@hef-rof.de. (Mario Reymond)

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