Übernachtungszahlen

Dickes Plus beim Tourismus: Hersfeld-Rotenburg liegt weiter über Hessen-Schnitt

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Der Hessentag als Gäste-Magnet: Bad Hersfeld verzeichnet mehr Besucher als im Vorjahr.

Der Tourismus im Landkreis Hersfeld-Rotenburg boomt weiter: Die Region liegt bei den Übernachtungszahlen weit über dem Hessen-Durchschnitt. 

Der Tourismus im Landkreis Hersfeld-Rotenburg boomt weiter: Mit einem dicken Plus von 4,1 Prozent bei den Übernachtungszahlen für den Zeitraum Januar bis September liegt die Region weit über dem Hessen-Durchschnitt, der für die drei ersten Quartale des Jahres lediglich einen Zuwachs von 1,8 Prozent verzeichnet.

Dies geht aus dem jüngsten Bericht des Hessischen Statistischen Landesamtes in Wiesbanden hervor. Hier werden sogenannte Beherbergungsbetriebe mit mindestens zehn Betten erfasst.

Für Hersfeld-Rotenburg wurden in diesem Jahr bislang 899 832 Übernachtungen zusammengezählt, verteilt auf 330 230 Gäste. Das entspricht einer durchschnittlichen Verweildauer von exakt drei Tagen. Hier liegt der Hessen-Schnitt bei 2,2 Tagen.

Im Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Städte Bad Hersfeld und Rotenburg hat die Kreisstadt jetzt wieder knapp die Nase vorn: 270 810 Übernachtungen bedeuten einen Zuwachs von 4,0 Prozent. Rotenburg kommt mit 266 687 Übernachtungen auf ein Plus von 3,6 Prozent. Gar 9,1 Prozent Übernachtungen mehr als im Vorjahr wurden für Kirchheim registriert (81 072), das ist der dritte Platz.

Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling: „Wir freuen uns natürlich, dass wir unsere Attraktivität für auswärtige Besucherinnen und Besucher weiter steigern konnten. Das möchte ich zum Anlass nehmen, das städtische Tourismus-Team rund um Judith Baume zu loben, das seit zwei Jahren zusammen mit vielen Partnern in Stadt und Kreis einen sehr guten Job macht.“

Torben Schäfer, Geschäftsführer der Rotenburger Marketing- und Entwicklungsgesellschaft MER, sagt: „Wir freuen uns natürlich über die positive Entwicklung. Wir sehen hier die ersten Ergebnisse unserer touristischen Ausrichtung. Neues Coperate Design, neue Erlebnisse und passende Großveranstaltungen wie Red-Castle-Run und Annotopia, die viele tausend Menschen nach Rotenburg ziehen."

Fünfstellige Übernachtungszahlen gibt es außerdem in Bebra (52 486, +0%), Nentershausen (32 803, +7,3%), Wildeck (32 478, +0,7%) Neuenstein (23 339, +7,6%), Schenklengsfeld (13 101, +12,4%) und Haunetal (11 426, +15,7%). Allerdings sind nicht alle Gemeinden einzeln ausgewiesen.

Auch im Vergleich zu den Nachbarkreisen steht „Waldhessen“ glänzend da: Die Zuwächse im Landkreis Fulda (2,1 %), Werra-Meissner (2,3%) und Schwalm-Eder (0,5%) liegen deutlich unter Hersfeld-Rotenburg.

Fremdenverkehr: Statistik mit Lücken

Die Tourismus-Zahlen, die das Hessische Statistische Landesamt in Wiesbaden jeden Monat veröffentlicht, sind eine Auflistung mit Lücken: Erfasst werden überhaupt nur Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Gästebetten, darunter beispielsweise auch Campingplätze, Rehakliniken und Studentenwohnheime. Für Gemeinden mit lediglich drei oder weniger Betrieben werden keine Einzelergebnisse ausgewiesen, um keine Rückschlüsse auf einzelne zu ermöglichen.  ks

Quelle: Hersfelder Zeitung

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