Zwei Fahrzeuge können gleichzeitig an neuer Säule tanken

E-Autos laden an der Stromtankstelle in Hauneck

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Stolz auf die Stromtankstelle vor der Haunecker Verwaltung: Thomas Keil (EAM) und Bürgermeister Harald Preßmann (vorn von links) mit Gästen bei der offiziellen Einweihung.

Unterhaun. Strom tanken, das geht seit kurzem auch in Hauneck. Vor dem Verwaltungsgebäude in Unterhaun, direkt an der Bundesstraße 27, steht die Schnellladesäule mit zwei Steckdosen für Elektrofahrzeuge.

Offiziell eingeweiht wurde die Stromtankstelle am Montagvormittag von Bürgermeister Harald Preßmann im Beisein von Vertretern aus der Kommunalpolitik und des Energieversorgers EAM.

„Hauneck geht mit gutem Beispiel voran“, lobte Thomas Keil als Leiter des Regionalzentrums Mitte bei der Energie-Netz Mitte, ein Unternehmen der EAM-Gruppe.

Mit rund 11 500 Euro bezifferte Preßmann die Kosten, die jedoch mit 10 000 Euro von der EKM gGmbH bezuschusst wurden, die Projekte und Ideen zum Klimaschutz fördert. EKM steht für Energieeffizienz kommunal mitgestalten. „Wir bedanken uns bei allen, die uns unterstützt haben“, betonte der Bürgermeister.

Aufgestellt worden war die Säule von Mitarbeitern des Haunecker Bauhofs mit der Hilfe eines Elektrikers. Auch die Gemeinde hat dank der Unterstützung von Gewerbetreibenden seit Ende 2015 ein E-Auto, das, soweit möglich, von allen Beschäftigen genutzt werden soll (wir berichteten).

Zwei Autos können an der neuen Säule mit eigenem Kabel auf extra vorgesehen Parkplätzen parallel „aufgetankt“ werden. 22 Kilowatt beträgt die Maximalleistung. Die Ladedauer hängt vom Fahrzeugmodell ab. Der Renault der Gemeinde braucht etwa eine Stunde, bis er komplett aufgeladen ist.

Gesteuert wird der Tankvorgang über ein Touchscreen. Eine Bedienungsanleitung soll noch angebracht oder per Internet aufgespielt werden.

Genutzt werden kann die Stromtankstelle von allen „E-Mobilisten“ vorerst kostenfrei. „Wir werden das dieses Jahr erstmal beobachten“, kündigte der Bürgermeister an. Säulen wie die in Unterhaun gibt es im Landkreis zum Beispiel bereits in Bebra oder Friedewald.

Zuverlässigkeit und Lage seien entscheidet für die Nutzung solcher Säulen, berichtete Keil. Über die vorhandenen Stromtankstellen informieren sich E-Auto-Fahrer häufig über Plattformen im Internet. (nm)

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