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Elternschule in Bad Hersfeld gibt jetzt auch Erziehungstipps auf Spanisch

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Von: Laura Hellwig

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Sie helfen Eltern, ihren Alltag zu meistern: die Referentinnen Claudia Fink (links) und Paula Soler. In den Händen halten sie die Bausteine, die jeweils ein Thema des Seminars anzeigen.
Sie helfen Eltern, ihren Alltag zu meistern: die Referentinnen Claudia Fink (links) und Paula Soler. In den Händen halten sie die Bausteine, die jeweils ein Thema des Seminars anzeigen. Bald wird die Elternschule mit Paula Soler auch auf Spanisch angeboten. © Laura Hellwig

Die Smog-Elternschule gibt Tipps, wie das Familienleben besser funktionieren kann. Das Programm wird jetzt auch auf Englisch und Spanisch angeboten.

Bad Hersfeld – Werdende Eltern und Familien mit Kindern unterschiedlichen Alters profitieren seit 15 Jahren von der Elternschule, einem Seminarangebot der Vereine Smog (Schule machen ohne Gewalt) und Jollydent. Bald wird es die Elternschule auch in spanischer und englischer Sprache geben – die Spanierin Paula Soler konnte als neue Referentin gewonnen werden.

„Einige Eltern nehmen nicht teil, weil sie sich das Seminar auf Deutsch nicht zutrauen“, sagt Heide Aust, Geschäftsführerin von Smog. Paula Soler zeigt sich deshalb erfreut und dankbar, dass sie die wichtigen Themen des Seminars nun an noch mehr Eltern weitergeben kann.

Soler hat selbst im vergangenen Jahr an der Elternschule teilgenommen und zuletzt die Referentin Claudia Fink bei ihrer Arbeit unterstützt. In der Zeit zwischen den Sommer- und Herbstferien dieses Jahres soll voraussichtlich der erste spanische Kurs stattfinden, kündigt Heide Aust an.

Derzeit sind vier Referenten in der Elternschule tätig. Für ihr weitläufiges Angebot – Seminare werden nicht nur im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, sondern auch im Vogelsbergkreis und in Fulda angeboten – ist Smog aber weiterhin auf der Suche nach neuen Referenten.

Qualifiziert für diese Aufgabe sind laut Erwin Maisch, Erster Vorsitzender von Smog, Menschen, die empathisch sind, gerne auf Andere zugehen und Erfahrungen mit eigenen Kindern oder aus einer pädagogischen Tätigkeit mitbringen können. Referentin Claudia Fink beschreibt ihre Arbeit in der Elternschule insbesondere als wertschätzend: „Ich weiß, ich habe mit kleinen Dingen etwas Großes verändert“, sagt sie.

In den insgesamt fünf bis sechs Seminareinheiten, die jeweils etwa drei Stunden dauern, spielen Vertrauen, Achtsamkeit und Offenheit eine wichtige Rolle. Verschiedene Themenkomplexe, sogenannte Bausteine, bilden die Inhalte der Elternschule.

Zu den einzelnen Themen, etwa Gefühle, Kommunikation oder Konflikte gibt es inhaltlichen Input sowie Hausaufgaben, die im eigenen Alltag angewandt und erprobt werden sollen und in der nächsten Seminareinheit reflektiert werden. „Wir geben nur das Handwerkszeug vor und die Eltern wählen für sich aus, was sie brauchen. Jedes Elternteil ist der Experte für das eigene Kind“, erklären die Verantwortlichen das Konzept. „In der Elternschule lernt man Wertvolles für den Umgang Zuhause und sie hilft dabei, die eigenen Kinder besser zu verstehen“, sagt eine Teilnehmerin. Eine andere Frau ergänzt, dass man „aus der Komfortzone herauskommt und lernt, sich selbst zu reflektieren“.

Für Informationen zur Elternschule und bei Fragen können sich Interessierte an die Smog-Geschäftsstelle wenden. Kontakt: smogline.de; E-Mail: h.aust@smogline.de, Tel.: 0 66 77/91 82 11. (Laura Hellwig)

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