Vergleich im Rechtsstreit mit Holk Freytag

Bad Hersfelder Festspiele: Ex-Intendant und Stadt einigen sich

Holk Freytag

Bad Hersfeld. Der Rechtsstreit zwischen dem ehemaligen Intendanten der Bad Hersfelder Festspiele, Holk Freytag, und der Stadt Bad Hersfeld ist beigelegt.

Dies bestätigten sowohl Freytag wie auch Stefan Pruschwitz, der kaufmännische Leiter der Festspiele, auf Anfrage unserer Zeitung.

Über den Inhalt des außergerichtlich geschlossenen Vergleichs machten beide Seiten keine Angaben. Holk Freytag, dem im Juli dieses Jahres unter anderem wegen Differenzen über die Finanzierung des Festivals fristlos gekündigt worden war, wird allerdings wie berichtet für die Festspiele 2015 „Der zerbrochne Krug“ von Heinrich von Kleist inszenieren.

Ein entsprechendes Angebot habe ihm sein Nachfolger Dieter Wedel bereits vor der endgültigen Verpflichtung als neuer Intendant der Festspiele gemacht, erklärte Freytag und bestätigte damit Wedel, der bei der Vorstellung seines Programms am vergangenen Freitag einen Zusammenhang mit dem Rechtsstreit ausdrücklich verneint hatte. Der gütliche Ausgang seiner juristischen Auseinandersetzung mit der Stadt sei jedoch die Voraussetzung für eine Zusage gewesen, sagte Holk Freytag, der momentan in Probenarbeiten am Dresdener Staatsschauspiel steckt. (ks)

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.