Zuschuss bleibt, Geld für Luther-Stück und Funktionsgebäude

Hersfelder Festspiele: Berlin erfüllt alle Wünsche

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Dieter Wedel

Berlin/Bad Hersfeld. Gute Nachrichten für die Bad Hersfelder Festspiele aus Berlin: Der Bundeszuschuss wird nicht reduziert und bleibt bei 300.000 Euro.

Weitere 500.000 Euro gibt es als einmalige Förderung für die Aufführung eines Luther-Stücks zum Reformationsjubiläum im kommenden Jahr.

Darüber hinaus hat der Haushaltsauschuss des Bundestages knapp 2,5 Millionen Euro – über mehrere Jahre verteilt – als Zuschuss für den geplanten Neubau eines Funktionsgebäudes für die Festspiele im Stiftsbezirk bewilligt beziehungsweise in Aussicht gestellt. Damit sind alle in diesem Jahr vorgetragenen Wünsche des renommierten Theaterfestivals erfüllt.

Die am Donnerstagnachmittag beschlossenen Entscheidungen verkündeten gleichlautend die beiden heimischen Bundestagsabgeordneten, Staatsminister Michael Roth (SPD, und Helmut Heiderich (CDU). Vorausgegangen waren wochenlange Verhandlungen mit der Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters.

Intendant Dieter Wedel, der in Berlin persönnlich für das Projekt „Luther 2017“ geworben hatte, freute sich nach Bekanntwerden der Entscheidung über die „ungeheure Chance“, ein Stück über den Reformator auf die Bühne bringen zu dürfen. Gleichwohl spürte Wedel auch schon die „Zentnerlast“, die mit den Erwartungen an den noch zu schreibenden Text verbunden ist.

Noch wichtiger war ihm im Gespräch mit unserer Zeitung allerdings die Beibehaltung des alljährlichen Bundeszuschusses für die Festspiele in der genannten Höhe. Dieser sei als Absicherung der Finanzierung „lebenswichtig“.

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