Große Kulisse beim Probenbeginn für die „Hexenjagd“

Festspiele: Wedel-Effekt lockt Stars und Medien

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Inszeniert Arthur Millers „Hexenjagd" bei den Festspielen: Intendant Dieter Wedel.

Bad Hersfeld. Große Kulisse zum Probenbeginn für die 66. Bad Hersfelder Festspiele: So viele Stars und prominente Schauspieler wie noch nie werden auf der Bühne der Stiftsruine stehen, davon 22 alleine in Dieter Wedels Inszenierung von Arthur Millers „Hexenjagd“.

Die Anziehungskraft des Intendanten schließt die Medien mit ein: Mehr als 50 Journalisten waren am Dienstag in die Stadthalle gekommen, um eine erste Leseprobe des Ensembles zu erleben und Interviews mit Darstellern wie Elisabeth Lanz, Christian Nickel, Horst Janson, André Hennicke oder Motsi Mabuse zu führen. Richy Müller, André Eisermann und Brigitte Grothum, die ebenfalls in der „Hexenjagd“ mitwirken, werden in der kommenden Woche in Bad Hersfeld erwartet.

Dieter Wedel versprach den Medienvertretern von ZDF, HR, RTL, SAT1 und diversen Zeitungen für die Premiere am 24. Juni einen „spannenden Polit-Thriller und ein menschliches Drama“, das eine immer wieder aktuelle „Vernichtungshysterie“ thematisiert.

In Wedels zweitem Jahr als Intendant in Bad Hersfeld stehen außerdem das Musical „My fair Lady“, das Familienstück „Krabat“ und die Komödie „Der Kredit“ als Neuinszenierungen auf dem Spielplan. Hinzu kommen Wiederaufnahmen von „Cabaret“ und der „Sommernachts-Träumereien“.

Der Kartenvorverkauf läuft deutlich besser als im vergangenen Jahr, einzelne Vorstellungen sind bereits ausverkauft. Hatte der „Wedel-Effekt“ bereits 2015 für eine bislang nicht bekannte Präsenz der Festspiele in den Medien gesorgt, so ist die Resonanz auch in diesem Jahr ungebrochen groß.

Den Intendanten hat der Erfolg zum Tabubruch ermutigt: Erstmals werden in der Stiftsruine auf einer LED-Wand zuvor gedrehte Einspielszenen gezeigt und in das Bühnegeschehen integriert.

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