Bis zu 40 neue Arbeitsplätze

Firma Börner will mit russischen Partnern elf Millionen Euro in Werksausbau investieren

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Pressekonferenz bei Firma Börner: (von links) Michael Börner, Sergey Kolesnikov, Gründer und Präsident von Technonicol, und Chief Executive Officer (CEO) Maxim Goryachev sowie die Dolmetscherin. 

Bad Hersfeld. Die Firma Börner plant gemeinsam mit ihrem neuen strategischen Partner, dem russischen Großkonzern Technonicol aus Moskau, am Standort Bad Hersfeld Investitionen in Höhe von etwa elf Millionen Euro.

Auf dem Werksgelände sollen neue Produktionslinien für Polymerbitumenbahnen und Steinwolle, die zur Dachabdichtung und Isolierung verwendet werden, aufgebaut werden. Dabei sollen 30 bis 40 neue Arbeitsplätze entstehen.

Das kündigte der Geschäftsführende Gesellschafter Michael Börner gemeinsam mit Sergey Kolesnikov, Gründer und Präsident von Technonicol, und Chief Executive Officer (CEO) Maxim Goryachev bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Bad Hersfeld an.

Technonicol hält 74,9 Prozent an der Firma Börner, die weiterhin über eine Sperrminorität von 25,1 Prozent verfügt. Die russischen Unternehmer betonten, dass „Made in Germany“ wofür auch Börner stehe, weltweit einen hervorragenden Ruf genieße. „Technonicol möchte sich unter der Flagge von Börner in Deutschland und West-Europa weiterentwickeln“, sagte Kolesnikov. Gleichzeitig schloss er nicht aus, dass bei dem damit verbundenen Umstrukturierungsprozess in Bad Hersfeld Stellen wegfallen könnten. Kolesnikov sprach auf Nachfrage unserer Zeitung von etwa 15 der derzeit 130 Arbeitsplätze. Gleichzeitig würden aber an anderer Stelle neue Job geschaffen.

Auch Michael Börner betonte, dass es „keine Entlassungswelle, sondern eine sozial verträgliche Umgestaltung“ geben werde. Die Firma Börner habe einen starken, expandierenden Partner gesucht, dessen Produkte das eigene Angebot ergänzen können. „Die Marke Börner soll nicht sterben, sondern ausgebaut und weiter gestärkt werden“, sagte Börner. Er wisse um Ängste in der Belegschaft, aber die Zusammenarbeit verlaufe problemlos und die Kultur der Firma Börner solle auch mit den russischen Partnern nicht verloren gehen.

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