Hersfeld Cup des TC Blau Weiß

Tennis: Flinner muss verletzt aufgeben – Kern überrascht

Von links Ulrike Hoffmann (Vorsitzende TC Blau-Weiß), Eda Luley (Inhaberin LULEY’S), Sieger Kerim Subasic und Sportwartin Anett Deiseroth.
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Siegerehrung Herren: Von links Ulrike Hoffmann (Vorsitzende TC Blau-Weiß), Eda Luley (Inhaberin LULEY’S), Sieger Kerim Subasic und Sportwartin Anett Deiseroth.

Beim Hersfeld Cup des TC Blau Weiß Bad Hersfeld – unterstützt von der Marketingagentur LULEY‘S – waren die höchsten Leistungsklassen 1, 2 und 3 in der ersten Herrenkonkurrenz am Start. Carmen Kern (TC BW Bad Hersfeld) gewann überraschend zum ersten Mal das Damenfeld (LK 1,0 bis LK 25,0).

Bad Hersfeld - Die Veranstalter freuten sich über 68 Teilnehmer, und auch das Wetter spielte die meiste Zeit mit. „Das Teilnehmerfeld kann sich wirklich sehen lassen, so spielstark war es noch nie.“, sagte Organisatorin Kara Deiseroth.

Die Teilnehmer*innen traten im Damen- und Herren- Einzel, sowie im Herren Doppel gegeneinander an. In der Damenkonkurrenz setzte sich in einem überraschenden Finale Carmen Kern, die für den TC BW Bad Hersfeld an Drei gesetzt antrat, gegen Nike Ullrich vom Kasseler TC 1931 mit 6:2 und 6:0 klar durch. Den dritten Platz belegte Amalia Quanz aus Eiterfeld, die im Halbfinale knapp im Championstiebreak mit 6:0, 4:6, 10:6 der Turniersiegerin unterlag. Im Spiel um Platz drei zeigte Quanz ihre Klasse und gewann souverän gegen Simone Vey aus Fulda mit 6:1 und 6:2.

Im größten Feld – der Herrenkonkurrenz LK15,1 bis LK25,0 – gewann Julian Ostermann vom TV Wehrda (bei Marburg) gegen Nils Ruppel (TV Brauerschwend 1919) mit 6:4, 6:2. Platz drei belegte Simon Hahner aus Marbach, der zuvor im Viertelfinale Raffael Englert vom TC BW Hersfeld besiegte. Für sieben weitere Hersfelder Spieler war vdas Turnier früh beendet.

Siegerehrung der Damen: Von links Kara Deiseroth (Organisation), Amalia Quanz (dritter Platz), Siegerin Carmen Kern und Nike Ulrich (Zweite).

Im Doppel schafften es Markus Birnbaum/Adrian John (TC BW Bad Hersfeld) und das Doppel Georg Deiseroth (TC BW Bad Hersfeld) und Christian Höpfner (TV Ronshausen) bis ins Halbfinale. Das Finale machten die Kasseler Tenniscracks unter sich aus. E. Zierenberg/M. Zierenberg (beide TC 1931) siegten gegen F. Stondzik/ M. Kunick (BW Kassel und RW Vellmar) mit 2:6, 6:3 und 10:4.

In der top besetzten Herrengruppe LK 1 bis LK 15,0 waren A. Schaller, G. Deiseroth, B. Vogelsang (alle TC BW Hersfeld) und J. Thielbeer (Philippsthal) chanchenlos und schieden gleich in der ersten Runde aus. Der gebürtige Hersfelder Marek Flinner (Kasseler TC 1931) gewann klar im Halbfinale mit 6:0, 6:0 gegen den an Drei gesetzten Matthew Zierenberg (LK 3) aus Kassel.

Aufgrund eines Starkregens mit hohem Niederschlag musste das Herren-Einzel Finale (LK1 bis LK15) zwischen dem an eins gesetzten Marek Flinner (Kasseler TC 1931) und Kerim Subasic (TC RW Eiterfeld) unterbrochen werden. Eine Woche später wurde das bis dahin sehr spannende Spiel auf hohem Niveau weitergespielt. Bei einem Spielstand von 6:4, 0:1 musste Marek Flinner verletzungsbedingt aufgeben. Beide Spieler möchten im nächsten Jahr wieder bei den „Bad Hersfeld Open“ aufschlagen – dann feiert Blau-Weiß sein 100-jähriges Bestehen, das corona-bedingt auf 2022 verschoben wurde.  red

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