Motto "Zusammen leben, zusammen wachsen"

Interkulturelle Woche in Bad Hersfeld: Ein fröhliches Fest für die Freundschaft

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Mit den leuchtenden Farben ihrer koreanischen Tracht und ihrem rhythmischen Trommelspiel zog Peggy Krone die Blicke vieler Besucher auf sich.

Unter dem Motto "Zusammen leben, zusammen wachsen" fand jetzt das 34. Internationale Freundschaftsfest im Bürgerhaus Hohe Luft in Bad Hersfeld statt. 

Bad Hersfeld – Aus dem Bürgerhaus Hohe Luft drangen fröhliche Stimmen, Musik und aromatische Essensdüfte. Damit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zusammenkommen und sich besser kennenlernen können, wurde dort das 34. Internationale Freundschaftsfest ausgerichtet. Denn Freundschaften entstehen am besten, wenn man ins Gespräch kommt und miteinander feiert.

Die Interkulturelle Woche, die in diesem Jahr auf den 22. bis 29. September fällt, ist der Ideengeber für dieses Fest. Ihr Motto ist auch immer das Motto der Hersfelder Veranstaltung, sodass „Zusammen leben, zusammen wachsen“ das Thema des Tages war.

Die evangelische Stadt- und Johanneskirchengemeinde Bad Hersfeld, die evangelische Auferstehungskirchengemeinde Bad Hersfeld, die katholische Kirchengemeinde „St. Lullus“, der Ortsbeirat Hohe Luft, das Interkulturelle Zentrum Bad Hersfeld (IKUZ), der Verein für Internationale Jugendarbeit, die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, der Fachdienst Migration und Asyl sowie die AG Sozialraum Hohe Luft waren die Organisatoren.

Vor der Eingangstür wurden die Besucher bereits freundlich mit einem rhythmischen Trommelspiel von Peggy Krone, einer gebürtigen Koreanerin, begrüßt. Die strahlenden Farben ihrer traditionellen Tracht Hanbok waren ein Blickfang und ihre Trommel Janggu ließ sie mit vielen Neugierigen ins Gespräch über ihr Herkunftsland und die dortigen Gebräuche kommen. Im Foyer gab es Informationsstände vom DGB und vom IKUZ, im Saal standen lange Tische bereit, an denen sich rasch die Plätze gut füllten.

Auch gutes Essen verbindet Menschen und Kulturen.

Der Austausch miteinander sei wichtig, um selber zu wachsen und somit einen anderen Blick auf die Welt zu bekommen, so könne man dann auch zusammen wachsen, sagte Pfarrer Holger Grewe, der als Moderator fungierte. Die Erste Kreisbeigordnete Elke Künholz begrüßte als Schirmherrin. Mit dem Hinweis auf die letzten Landtagswahlen ermahnte sie, man solle nicht am Rande der Demokratie Stehenden seine Stimme geben. „Jeder muss seinen Beitrag für Toleranz leisten“, waren ihre Worte. Bürgermeister Thomas Fehling würdigte das Engagement der Ehrenamtlichen, die eine solche große Veranstaltung auf die Beine stellten. Für die Kirche sprach Pfarrerin Elke Henning und für das IKUZ hielt Iris Plass-Geißler die Rede.

Ein riesiges Büfett lud nach der Hälfte der Ansprachen zum kulinarischen Ausflug in ferne Länder ein. Die Essensspenden kamen von Restaurants und von Privatleuten. Das Schwerpunktland des Nachmittags war Syrien. So spielte die Yekcan-Gruppe syrische Musik und Michlin Afram sowie Nevin Haj Younes stellten das Land anschaulich auch mit Bildern vor. Indonesische Lieder und Tänze sowie orientalische Tänze unterhielten die Gäste ebenso wie Vorführungen der Tanzschule Fründ. Die Gruppe Angklung des IKUZ brachte indonesische Bambusinstrumente zum Klingen. Viele hilfreiche Hände hatten zum Gelingen dieses schönen Festes, das Zeichen setzte, beigetragen.

Kulturelle Brücken bauen: Viel los beim Internationalen Freundschaftsfest

 © Vera Hettenhausen
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Von Vera Hettenhausen

Quelle: Hersfelder Zeitung

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