Mustafi muss in Bad Hersfeld jede Menge Autogramme geben

Autogramme, Autogramme ... hier signiert Shkodran Mustafi ein Trikot der deutschen Nationalmannschaft, das mit seinem Namen beflockt ist. Foto: Wenzel

Bad Hersfeld. Eine nicht enden wollende Menschenschlange wand sich am Samstag über den Parkplatz des Elektronikfachhändlers XXL Kurzer im Gewerbegebiet in der Hünfelder Straße in Bad Hersfeld.

Der Grund: Alle wollten Autogramme und Fotos von und mit Shkodran Mustafi.

Der Fußball-Weltmeister geriet in Stress. Der aus Bebra stammende Profi des FC Valencia signierte alles, was die Fans vor ihm ausbreiteten. Autogrammkarten, Trikots, Fotoalben, Poster, Bücher von der WM 2014, Unterarme, Fußbälle und Schuhe. Immer wieder fragt Shkodran Mustafi, für wen die Karte sein soll. Einmal muss er auf einen HSV-Aufkleber schreiben. „Da haben die ja schon wieder Glück gehabt“, meint er. Der HSV-Fan lächelt.

Bereitwillig stellt er sich für Fotos und für Selfies mit der Handykamera zur Verfügung - bereits am Samstagabend verbreiteten sich die Bilder auf Facebook. Dass er im Fokus der Öffentlichkeit steht, bereitet Shkodran Mustafi keine Probleme. „Es hat zwar Vor- und Nachteile, aber es macht trotzdem Spaß“, sagt er. Und: „Wenn so etwas gut organisiert ist, dann ist das sehr entspannend.“

Zuvor hatte er sich als Gegner beim Torwandschießen zur Verfügung gestellt und wurde gleich mehrfach besiegt. Zum Beispiel auch von Steffen Kanngießer, seinem ehemaligen Mitspieler bei den Junioren des SV Rotenburg. Vor dem Torwandschießen war Mustafi bereits Interviewpartner von Andreas Käckell vom NDR gewesen.

Stets im Hintergrund hielt sich Shkodran Mustafis Vater Kujtim. „Shkodran braucht jetzt nach der Saison unbedingt mal eine Pause“, meint der Papa. In Kürze geht es in den Urlaub. Wohin, das will er nicht verraten - Familiengeheimnis. Dabei spielt Shkodran dort Fußball, wo andere Urlaub machen - in Valencia an der spanischen Ostküste. „Dort an den Strand gehen, wenn wir ein bisschen Freizeit haben, ist aber unmöglich“, meint er.

Derzeit ist er „einfach nur zu Hause“, wie er betont. In Bebra. „Ich mache eben kein Training.“ Aber bald geht es wieder weiter beim FC Valencia. Das große Ziel des Vierten der „Primera Division“ lautet nun: die Qualifikation für die Champions-League schaffen.

„Das wollen wir unbedingt stemmen“, sagt Shkodran Mustafi. Seine Fans, die am Samstag so scharf auf die Autogramme waren, werden ihm und seinem Verein die Daumen drücken.

Von Hartmut Wenzel

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