"Wohnungsnahe Erholungsflächen"

Umweltministerium zeichnet Architekten des Bad Hersfelder Schilde-Parks mit Garten-Oskar aus

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Der Schilde-Park wurde aufwändig neu gestaltet.

„Der Begriff Oskar und dessen Vergabe ist längst zu einem Synonym für ganz besondere Leistungen geworden." Das gilt auch für den Garten-Oskar.

Das schreibt das Hessische Umweltministerium in einer Pressemitteilung. Es verleiht die Auszeichnung jährlich für "zeitgenössische ästhetisch, funktional und nachhaltig gestaltete Gartenkultur" in Hessen, so Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser anlässlich der Verleihung im Biebricher Schloss in Wiesbaden. 

„Grünflächen sind unverzichtbar für ansonsten verdichtete Städte, auch für das Klima. Das haben uns nicht zuletzt die zwei heißen und trockenen Sommer vor Augen geführt. Ich werte den Garten-Oskar daher auch als Oskar für das Klima“, sagte die Staatssekretärin.

Der Garten-Oskar, der von der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e.V. (DGGL) in Kooperation mit dem Hessischen Umweltministerium verliehen wird, geht in diesem Jahr an das Landschaftsarchitekturbüro Wette + Küneke, das die Planung für den Schilde Park in Bad Hersfeld übernommen hat. 2011 wurde hier damit begonnen, das seit 2009 frei gewordene ehemalige Industriegelände der Benno-Schilde AG am Rande der Altstadt neu zu gestalten und die Freiflächen großzügig als Park anzulegen. Mit der Beteiligung engagierter Einwohnerinnen und Einwohner von Bad Hersfeld und der Unterstützung des Magistrats ist es gelungen eine vielseitige Parkanlage zu gestalten.

„Als wohnungsnahe Erholungsflächen bieten Grünflächen Freiraum für die Menschen in den angrenzenden Wohnquartieren und Bürogebäuden. Grünflächen ermöglichen den Kontakt zu anderen Menschen und damit das gegenseitige Kennenlernen. Das ist in meinen Augen eine wichtige Basis für ein gutes soziales Klima. Artenreich gestaltete und entsprechend gepflegte Grünflächen und Gärten bieten darüber hinaus den Menschen das Erleben von Natur. Gleichzeitig sind sie unverzichtbare Oasen für die Biodiversität“, sagte  Tappeser. Seit 2017 gibt es mit dem Bund-Länder-Programm „Zukunft Stadtgrün“ auch ein Städtebauförderprogramm, das explizit das Grün in den Städten und Gemeinden fördert. „Das Programm „Zukunft Stadtgrün“ stellt in diesem Jahr erneut 7,5 Millionen Euro für Städte und Gemeinden zur Verfügung. Mit den Maßnahmen gelingt es uns, die Stadt- und die Grünentwicklung stärker miteinander zu verknüpfen“, unterstrich die Staatssekretärin.

Quelle: Hersfelder Zeitung

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