Fahrerin erleidet Schock

Gefahrgutunfall auf A4 bei Bad Hersfeld: Kein Leck

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Bad Hersfeld/Kirchheim. Am Donnerstagmorgen gegen 2.20 Uhr ereignete sich zwischen Bad Hersfeld und Kirchheim ein schwerer Unfall: Ein mit Gefahrgut beladener Sattelzug kam von der Fahrbahn ab. Die geladenen Behälter wurden nicht beschädigt.

Die Fahrerin eines Sattelzugs war aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Hier fuhr der Sattelzug 100 Meter Schutzplanke nieder, steuerte in einen Flutgraben und kam nach weiteren 100 Metern auf dem Standstreifen der Asbachbrücke zum Stehen. Die Fahrerin erlitt einen Schock und musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren werden.

Bei dem Unfall wurde der Tank der Zugmaschine aufgerissen und etwa 300 Liter Kraftstoff liefen in den Erdboden. Bei der Unfallaufnahme stellte die Autobahnpolizei fest, dass der Sattelzug Gefahrgut geladen hatte. Daher wurde die Feuerwehr aus Bad Hersfeld alarmiert, sie rückte mit einem Gefahrgutzug an und sperrte die Autobahn in Richtung  Kirchheim voll.

Unter Vollschutz untersuchten die Feuerwehrleute den Sattelauflieger und konnten nach etwa einer Stunde Entwarnung geben, da keine Transportbehälter durch den Unfall beschädigt worden waren und keine Gefahrenstoffe ausliefen.

Die Feuerwehr musste aber den auf der Fahrbahn ausgelaufenen Kraftstoff mit Ölbindemittel abstreuen und an einem unter der Autobahnbrücke entlang laufenden Fluss eine Ölsperre setzen.

Den Schaden beziffert die Polizei auf etwa 78.000 Euro. Der Großteil betrifft dabei den Sattelzug, allerdings seien nachfolgende Fahrzeuge über umherliegende Teile gefahren, wodurch außerdem Schäden an den Reifen entstanden.

Der Verkehr staute sich nur geringfügig, am frühen Morgen gab es bereits keine Behinderungen mehr. Bis zur Bergung des Sattelzuges wurde der rechte von drei Fahrstreifen in Richtung Kirchheim nach Polizeiangaben bis etwa 8 Uhr gesperrt.

TVnews-Hessen

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