Mit finanzieller Hilfe der Sparkasse

Gemälde von Maler-Star Albrecht Gehse bleibt im Bad Hersfelder Museum

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Übergabe des Bildes von Albrecht Gehse (dritter von links) hier mit Joern Hinkel, Markus Pfromm, Stadträtin Birgit zum Winkel, Wolfgang Kurth von der Sparkasse und Bürgermeister Thomas Fehling.

Ein Ölgemälde der Stiftsruine mit berühmten Schauspielern von Maler-Star Albrecht Gehse bleibt dauerhaft im Museum der Festspielstadt Bad Hersfeld. 

Bad Hersfeld – Aufsehenerregend war die Ausstellung „Menschen und Meer“ des deutschen Maler-Stars Albrecht Gehse, die im vergangenen Jahr vom Hessentag bis zum Ende der Festspiele im Kapitelsaal des Bad Hersfelder Museums einen Ausschnitt seines Schaffens zeigte.

Darunter war auch ein Ölgemälde der Stiftsruine mit berühmten Festspielschauspielern zu sehen, das während seines Werkstattbesuches als annähernd fotorealistische Arbeit entstand. Albrecht Gehse, der als Meisterschüler bei Professor Bernhard Heisig aus der Leipziger Mehrfiguren-Malerei seinen ureigenen expressiven Malstil entwickelte, ließ sich von der Atmosphäre in der Ruine inspirieren.

Dieses Bild wurde nun von der Gesellschaft der Freunde der Stiftsruine durch die großzügige finanzielle Unterstützung der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg erworben und an die Stadt übergeben. Das Gemälde soll im städtischen Museum in der Dauerausstellung über die Geschichte der Festspiele seinen dauerhaften Platz finden. Gehse selbst steuerte durch Honorarverzicht einen erheblichen Beitrag selbst bei.

Der stellvertretende Vorsitzende der Gesellschaft der Freunde der Stiftsruine Markus Pfromm bedankte sich bei Wolfgang Kurth von der Sparkasse und bei Albrecht Gehse für ihre Großzügigkeit und übergab das Bild symbolisch an Bürgermeister Thomas Fehling und Magistratsmitglied Birgit zum Winkel für den Fundus des Museums.

Wolfgang Kurth freute sich über diesen gelungenen Auftakt für das Jubiläumsjahr der Bad Hersfelder Festspiele, zu dem die Sparkasse gerne einen ersten bleibenden Beitrag geleistet habe. Albrecht Gehse griff die Einladung von Festspielintendant Joern Hinkel auf, Bad Hersfeld und die Festspiele einmal in Ruhe zu besuchen. Hinkel zeigte auf, dass gerade die Verbindung verschiedener Kunstrichtungen und gegenseitige Inspiration die Kunst vorantreiben kann, weshalb die Idee der Installation von Meisterklassen für bildende Kunst in Bad Hersfeld zukunftsweisend sein könne. Den leisen Unterton zu arrivierten Künstlern, die solche Klassen übernehmen könnten, hatte der Maler Albrecht Gehse dabei wohlwollend vernommen.

Das Bild soll nach einer Überarbeitung der Festspielausstellung durch Heike Volkert rechtzeitig noch vor der Eröffnung der 70. Bad Hersfelder Festspiele zu sehen sein.

VON STEFFEN SENNEWALD

Quelle: Hersfelder Zeitung

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