Transportfirmen im Landkreis setzen Lang-Lastwagen nicht ein

Gigaliner für örtliche Speditionen ungeeignet

Hersfeld-Rotenburg. Seit Jahresbeginn dürfen überlange Lastwagen, die Gigaliner, regulär auf bestimmten Straßen fahren – so auch auf den Autobahnen im Kreis Hersfeld-Rotenburg.

Für die Speditionen im Kreis Hersfeld-Rotenburg sind Gigaliner weitgehend uninteressant: Die Spedition Krug in Alheim werde keine überlangen Lastwagen einsetzen, da sie nicht ins Transportkonzept passten. Man reize die 40 Tonnen der normalen Lastwagen aus, sagte ein Firmensprecher. Das Unternehmen Cargo Network organisiert für System Alliance, beide in Niederaula ansässig, Linienverkehre. „Wir haben nur normal große Fahrzeuge im Einsatz“, sagt Manuela Eichmann, Assistenz der Geschäftsführung bei Cargo Network. Auch in Zukunft solle es keine Gigaliner geben.

Beim GLS Paketzentrum in Neuenstein ist das anders: Gigaliner werden zwar nicht eingesetzt, seien aber grundsätzlich für GLS interessant, sagt Pressesprecherin Anne Putz. „Da in Deutschland unterschiedliche Genehmigungen nötig sind, ist ein Startdatum allerdings noch nicht absehbar“, berichtet sie. In den Niederlanden und Dänemark setze GLS bereits Gigaliner ein. Die Firma Nox Nachtexpress in Niederaula, früher TNT Innight, fahre überwiegend mit Fahrzeugen der Sprinterklasse, berichtet Geschäftsführer Georg Kierdorf. Da das Unternehmen überwiegend in Wohngebiete ausliefere, sei der Einsatz von Gigalinern nicht praktikabel.

Kuehne und Nagel setzt laut Pressesprecher Karl Olaf Petters am Standort Bad Hersfeld keine Gigaliner ein. Nur auf der Strecke von Westmecklenburg nach Bremen seien diese Lastwagen für das Unternehmen im Einsatz. (lth)

Rubriklistenbild: © dpa

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