Provisionen ergaunert

In Handschellen in den Saal: 36-Jähriger wegen Betrugs und Urkundenfälschung vor Gericht

Hersfeld-Rotenburg. Zahlen, Zahlen, Zahlen: Um sie drehte sich am Mittwoch alles in einer Verhandlung vor dem Bad Hersfelder Schöffengericht.

Ein 36-Jähriger war dort wegen gewerbsmäßigem Betrug und Urkundenfälschung angeklagt. Zum Zeitpunkt eines Teils der ihm vorgeworfenen Taten lebte der Mann, der in Handschellen in den Gerichtssaal geführt wurde, in Hauneck. Bei den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft handelt es sich um zwei Tatkomplexe.

Erster Fall

Der Angeklagte war in der Zeit von November 2011 bis März 2013 als selbständiger Handelsvertreter für Bau- und Sanierungskredite tätig. Dabei soll er über einen Handelsvertreter einer bekannten Bausparkasse als Tippgeber gefälschte Bonitätsnachweise, Gehaltsabrechnungen und Kontoauszüge eingereicht haben, um positive Kreditentscheidungen herbeizuführen und sich aus den Provisionen eine permanente Einnahmequelle zu sichern. In acht Fällen soll der Angeklagte Darlehen zwischen 30 000 Euro und 638 000 Euro beantragt haben.

Zweiter Fall

Im Sommer 2014 soll der Angeklagte entschieden haben, seine Tante zu betrügen. Gemeinsam mit einem anderen Mann spielte er der Frau laut Anklage dessen Bereitschaft zum Kauf ihres geerbten Hausgrundstücks in Heringen-Herfa vor. Ziel war es, einen oder mehrere Bankkredite auf das Grundstück aufzunehmen und das Geld gemeinsam zu behalten, ohne die Kreditraten zu bedienen.

Mehr lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der HNA Rotenburg-Bebra.

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