Mehr Arbeitsplätze als Beschäftigte

Hersfeld-Rotenburg wirtschaftsstark und wettbewerbsfähig: Pendler kommen in den Kreis

Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg gibt es mehr Arbeitsplätze als Beschäftigte. Das ergibt sich aus dem Pendleratlas der Agentur für Arbeit.

 Demnach wohnen (Stand Juni 2018) 46.407 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Kreisgebiet. Von ihnen pendeln 13.124 Frauen und Männer zur Arbeit in einen anderen Kreis. Das entspricht 28,3 Prozent

Gleichzeitig kommen aus den Nachbarkreisen 15.178 Beschäftigte zur sozialversicherungspflichtigen Arbeit in den Kreis. Das heißt, es gibt 2054 Einpendler mehr als Auspendler. Insgesamt gehen 48.461 Personen im Kreisgebiet einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nach.

Die größte Gruppe der Einpendler kommt aus dem Wartburgkreis (4536). Aber auch aus dem Kreisen Schwalm-Eder (1879), Fulda (1865) und Werra-Meißner (1761) kommen zahlreiche Arbeitnehmer in den Kreis. Geringer sind die Zahlen der Einpendler aus dem Vogelsbergkreis (609), der Stadt Eisenach (336), Stadt und Landkreis Kassel (447) sowie weiteren thüringischen Kreisen.

Die Auspendler haben sich vor allem nach Süden und Westen orientiert. In den Landkreis Fulda fahren 2463 Menschen zur Arbeit und in den Schwalm-Eder-Kreis 2335. Die Reise nach Frankfurt nehmen täglich 384 Waldhessen auf sich. In den Wartburgkreis nach Thüringen pendeln 1500 Waldhessen, nach Kassel, Stadt und Landkreis, sind es 1531.

„Durch die zentrale Lage mitten in Deutschland, die gute Verkehrsanbindung und die insgesamt positive Arbeitsmarktlage hat sich der Landkreis Hersfeld-Rotenburg in den vergangenen Jahrzehnten zu einer äußerst wettbewerbsfähigen Region entwickelt. Hier haben sich große, attraktive Arbeitgeber angesiedelt, die vor allem für Einwohner des benachbarten Wartburgkreises interessant sind. Enge Verflechtungen bestehen auch mit dem Landkreis Fulda wo die Wirtschaftssituation noch besser ist,“ sagt Horst Kramer, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda. zac

Der Pendleratlas der Arbeitsagentur

Im Pendleratlas der Bundesagentur für Arbeit können Informationen zu den Aus- und Einpendlern und der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung am Wohn- und Arbeitsort für jeden Kreis in Deutschland abgerufen werden. Dabei werden die zehn Kreise des unmittelbaren Nahbereichs (circa 150 Kilometer) ausgewiesen, in denen die meisten Auspendler arbeiten beziehungsweise aus den die meisten Auspendler kommen. Der Pendleratlas ist auf der Homepage der Arbeitsagentuir zu finden.bfr

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