"Vorzeichen waren völlig anders"

Bad Hersfelder Parlament: CDU sagt Nein zu Großer Koalition

Bad Hersfeld. Die Hoffnung auf eine stabile Mehrheit in der neuen Bad Hersfelder Stadtverordnetenversammlung hat sich zunächst zerschlagen: Die erwartete „Große Koalition“ von SPD und CDU wird es nach dem überraschenden Nein der christdemokratischen Fraktion vom Montagabend nicht geben.

Vorausgegangen waren drei Sondierungsgespräche, in denen bereits weitgehende Übereinstimmung in inhaltlichen und personellen Fragen erzielt worden war. „Die Vorzeichen waren völlig anders“, zeigte sich SPD-Stadtverbands- und Fraktionsvorsitzender Karsten Vollmar enttäuscht. Man habe in den Verhandlungen mit der CDU „gute Kompromisse“ gefunden und sei nur „einen Schritt“ von einem Bündnis entfernt gewesen, das die sogenannten Hersfelder Verhältnisse mit ihren wechselnden und Zufalls-Mehrheiten beendet hätte.

Für die CDU teilte Gunter Grimm mit, dass die Entscheidung „deutlich mehrheitlich“ ausgefallen sei. Man werde nun wieder mit anderen Fraktionen sprechen.

Im künftigen Stadtparlament, das sich am Donnerstag dieser Woche ab 17 Uhr in der Stadthalle konstituiert, ist die SPD mit 13 Vertretern stärkste Fraktion. 7 Sitze entfallen auf die CDU, 5 auf die FDP, 4 auf die UBH, je 3 auf NBL, Grüne und FWG und einer auf Die Linke. Im Vorfeld haben sich bereits NBL und Grüne sowie FWG und Die Linke zusammengetan.

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