Hersfeld-Intendant will Programm im November bekannt geben

Dieter Wedel stellt seine Festspiele-Pläne vor: Stars und allerhand Veränderungen

Bad Hersfeld. Dieter Wedel, neuer Intendant der Bad Hersfelder Festspiele, hat am Freitagmittag seine Pläne der Öffentlichkeit vorgestellt. Hier können Sie die Pressekonferenz im Minutenprotokoll nachlesen.

Dieter Wedel im Gespräch

+++ 12.34 Uhr +++

Damit ist die Pressekonferenz nach 90 Minuten beendet. Dieter Wedel wird nun noch einigen Kamerateams kurze Interviews geben. Er bleibt auf jeden Fall noch am Wochenende in Bad Hersfeld, um sich die Örtlichkeiten genauer anzusehen, darunter die zweite Spielstätte am Eichhof, aber auch um am Samstag das Gespräch mit seinem Vorgänger Holk Freytag zu führen.

+++ 12.30 Uhr +++

Sicherlich werden schon im kommenden Jahr einige Stars nach Bad Hersfeld kommen, mit denen Wedel befreundet ist. Zumindest würden sie sich anschauen, was er bei den Festspielen macht. Aber einige spielen ja auch gerne Theater und würden vielleicht auch bei den Festspielen auftreten, eventuell auch Veronika Ferres.

+++ 12.28 Uhr +++

Dieter Wedel und Bürgermeister Thomas Fehling

Dass Wedel in den vergangenen Wochen noch nicht Bad Hersfeld gewesen ist, um sich die Gegebenheiten genauer anzusehen, liege auch daran, dass ein Besuch von ihm kaum zu verheimlichen gewesen wäre. "Wenn ich dann abgesagt hätte, hätte das den Bürgermeister oder mich beschädigt, deshalb ging das nicht." Aber jetzt sei er da, und werde sich genauer mit den Festspielen auseinandersetzen.

+++ 12.23 Uhr +++

Viel hat er von Bad Hersfeld noch nicht gesehen, bekennt Wedel. Aber die Altstadt mit den Gaststätten und den Fachwerkhäusern gefällt ihm sehr gut. Da habe er "Heimatgefühle" an Bad Nauheim, wo er aufgewachsen ist.

+++ 12.22 Uhr +++ 

Auch wenn Wedel heute noch nichts zum Programm 2015 sagen kann: Bis Mitte November will er das Programm für die Festspiele vorstellen, damit der Vorverkauf zum Weihnachtsgeschäft beginnen kann.

+++ 12.18 Uhr +++

Fehling lobt noch einmal den neuen Intendanten, der sein Wunschkandidat war: "Wir haben den Besten gefunden."

Bad Hersfelds Bürgermeister Fehling im Gespräch

+++ 12.13 Uhr +++

Zum Gerücht, Wedel würde in Bad Hersfeld 900.000 Euro verdienen, fragt Wedel nur ironisch: "So wenig?" Wedel bekräftigt aber: Wirtschaftliche Überlegungen seien nicht das, was ihn nach Bad Hersfeld bringt. "Als Autor und Regisseur beim Film verdiene ich deutlich mehr als als Intendant und Regisseur bei den Bad Hersfelder Festspielen."

+++ 12.09 Uhr +++

Dass es eine neue Organisationsform geben muss, darin seien sich Wedel und Fehling schon beim ersten Gespräch einig gewesen. Fehling schränkt aber ein: Eine neue, für Bad Hersfeld geeignete Rechtsform zu finden, sei ein längerer Prozess. Er habe gerade eine Untersuchung in Auftrag gegeben, ob eine gemeinnützige GmbH geeignet ist. Darüber müssten dann die politischen Gremien entscheiden, wofür es einen möglichst großen Konsens geben müsse.

+++ 12.07 Uhr +++

Die gemeinnützige GmbH sei nur eine der Möglichkeiten, den Festspielen eine neue Struktur zu geben. Grundsätzlich ist Wedel aber überzeugt, dass ständige Streitigkeiten zwischen verschiedenen Bürgermeistern und verschiedenen Intendanten ein grundsätzliches Problem zeigen.

+++ 12.06 Uhr +++

Auf die Frage, ob es das Jugendprojekt "Europolis" mit jungen Menschen aus ganz Europa 2015 wieder geben wird, sagt Wedel: "Das kenne ich gar nicht." Aber auch darüber will er mit Holk Freytag sprechen.

+++ 12.05 Uhr +++

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Wedel würde gerne ein Stück über Luther inszenieren, der "noch immer der wichtigste und nachhaltigste Deutsche ist - nicht Hitler".

+++ 12.03 Uhr +++

Noch einmal schwärmt Wedel von Shakespeare, dessen "Was ihr wollt" er für den Gipfel der Komödien-Schreibkunst hält. Auch den "Sommernachtstraum" und "Heinrich V." hält er für ganz großartige Stücke. Aber dafür müsse die Finanzierung stehen und die Besetzung passen. Wedel: "Bitte haben Sie Nachsicht: Ich befasse mich jetzt seit drei Wochen mit Bad Hersfeld intensiv. Schon das war ein Gewinn für mich, dass ich angefangen habe, Stücke zu lesen."

+++ 12.01 Uhr +++

Wedel: "Es wird natürlich, das hoffe ich, eine Inszenierung von Holk Freytag geben." Mehr will er dazu nicht sagen. Von Fehling hat er die Zusage: "Was immer auch er mit Freytag morgen verabredet, das soll keine Auswirkungen auf die arbeitsrechtliche Auseinandersetzung zwischen Freytag und der Stadt haben." Natürlich werde er mit vielen Mitarbeitern der Festspiele sprechen und sehen, ob sie weiter dabei sind.

+++ 12 Uhr +++

Wedel zeigt sich völlig offen für alle möglichen Ideen, auch für eine Wiederaufnahme bestehender Produktionen wie dem Familienstück "Don Quixote". Wedel: "Verstehen Sie einen Neuanfang bitte nicht so, dass wir hier alles anders und besser machen werden."

+++ 11.58 Uhr +++

Damit beendet Wedel sein Statement, "die ersten Gedanken", wie es Bürgermeister Fehling nennt. Nun dürfen die Journalisten Fragen stellen.

+++ 11.57 Uhr +++

Auch eine neue Struktur für die Festspiele will Wedel möglichst schnell angehen. Sein Vorschlag ist eine gemeinnützige GmbH, um die Festspiele aus den politischen Auseinandersetzungen der Stadt herauszuholen. "Ich bin parteilos, und es darf nicht darum gehen, ob ich dieser oder jener Seite zuneige. Wir müssen wieder um die Festspiele gehen und nicht darum, wer mit wem streitet."

+++ 11.55 Uhr +++

Wedel wird auch Gespräche mit den Opernfestspiele führen, die bislang nach den Theaterfestspielen stattfinden.

+++ 11.54 Uhr +++

Wedel wird heute kein Programm für die Spielzeit 2015 vorlegen. Es wird aber eine verkürzte Spielzeit geben mit einem Musical, einem Klassiker und einem Eichhof-Stück. Auch der Park rund um die Stiftsruine soll schon 2015 in die Aufführungen integriert werden.

+++ 11.52 Uhr +++

Auch Kinder und Jugendliche sollen in die Festspiele integriert werden, ganz in der Tradition der Kleinen Festspielen, die in den vergangenen Jahren in Hersfeld mit den Schulen veranstaltet wurden. "Darin sehen wir unsere Zukunft", sagt Wedels Mitarbeiter Jörn Hinkel. Das bekräftigt auch Wedel: "Das haben wir gleich für das nächste Jahr vor."

+++ 11.50 Uhr +++

Zurück zu den Festspielen: Sponsoren sollten nicht einfach nur genannt werden, sondern mehr davon haben. Wobei: "Es gibt eine Reihe von Sponsoren, die auch mich unterstützen, die gar nicht genannt werden wollen."

+++ 11.48 Uhr +++

Das kurze Eingangsstatement von Dieter Wedel dauert nun schon eine gute halbe Stunde. Zu Beginn hatte er angekündigt, sich an wenigen Merkzetteln orientieren zu wollen, damit er nicht zu lange redet. Inzwischen erzählt er Anekdoten aus seiner Theater- und Filmerfahrung.

+++ 11.45 Uhr +++

Wedel selbst falle es aber schwer, große Geldsummen bei Sponsoren einzuwerben: "Ich kann das nicht." Dafür habe er aber einen Mitarbeiter, der diese Aufgabe übernimmt. "Sponsoren muss man mehr bieten, als in einem Friedhof unter dem Plakat zu landen." So habe er für die Commerzbank , einem großen Sponsor der Nibelungen-Festspiele, eine exklusive Probe in einer großen Halle durchgeführt.

+++ 11.43 Uhr +++

Intendant Dieter Wedel stellt Pläne für Hersfelder Festspiele vor

Wedel würde gerne den Park des Stiftsbezirks in die Inszenierungen einbeziehen, was mit der hessischen Landesregierung geklärt werden muss. Dort würde er gerne "Wallensteins Lager" aufführen, wenn es ihm gelingt, einmal die Wallenstein-Trilogie von Schiller bei den Festspielen zu inszenieren. Dafür brauche es aber noch zahlreiche Sponsoren, da die öffentliche Kassenlage zu angespannt ist für derartige Inszenierungen, wie sie ihm vorschweben.

+++ 11.41 Uhr +++

Ein Zitat bringt Wedel im Nachhinein noch im Zusammenhang mit der Frage um den Eventcharakter der Festspiele: "Wer Angst hat zu feiern, der sollte keine Festspiele veranstalten."

+++ 11.39 Uhr +++

Wedel schwärmt von Shakespeare, aber auch von Lessing, die er offenbar gerne einmal inszenieren würde. Bei den Wormser Festspielen hat ihn irgendwann gestört, dass er nie etwas anderes auf die Bühne bringen konnte außer den Nibelungen. "Shakespeare ist Volkstheater im besten Sinne des Wortes." Er sagt auch: "Die Aufgabe des Theaters wie auch des Films ist es, Geschichten zu erzählen von den Menschen. Das interessiert die Zuschauer." Im besten Falle erfahren sie etwas über sich selbst.

+++ 11.37 Uhr +++

Wedel: Die Zuschauer sollen begreifen, worum es auf der Bühne geht, welche Risiken die Figuren eingehen, welche Konsequenzen ihre Handlungen in der heutigen Welt hätten.

+++ 11.35 Uhr +++

Bei Fragen der Werktreue, die in Bad Hersfeld immer wieder gefordert wird, hält sich Wedel an den antiken Theatergrundsatz "Hic tua res agitur - hier wird deine Sache behandelt." Wedel: Wenn Theater das nicht erfüllt, dann ist es kein Theater, das ihn bewegt. Historisch korrekt aufgeführtes Theater gehöre ins Universitätsseminar, nicht auf die Theaterbühne.

+++ 11.33 Uhr +++

Zwei grundsätzliche Aussagen zur Aufführungspraxis in Bad Hersfeld: Die Schauspieler müssen bis zur letzten Reihe zu hören sein, weshalb er auch im Sprechtheater zu Mikrofonen greifen dürfte. Außerdem müssten auch die Zuschauer ganz hinten noch die Schauspieler erkennen könne. "Wenn das nicht so ist, dann müssen wir uns was einfallen lassen."

+++ 11.29 Uhr +++

Wedel haben Äußerungen aus Bad Hersfeld verwundert, man wolle hier kein Eventtheater: "Machen Sie hier Stadttheater, oder machen Sie Theater in einer alten großen Stiftruine? Das ist immer ein Event!" Auch große anspruchsvolle Theaterprojekte seien ein Event, wie die siebenstündige Inszenierung von Aischylos am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. "Das Event schließt das große Theater nicht aus", sagt Wedel.

+++ 11.27 Uhr +++

Verärgert haben Wedel Äußerungen der Freunde der Stiftsruine, die Wormser Festspiele seien ein "Event-Trallala." Die Nibelungen von Hebbel seien ein anspruchsvolles Stück, und man habe es geschafft, Anspruch und Popularität unter einen Hut zu bekommen: "Das ist ernsthaftes Theater."

+++ 11.25 Uhr +++

Wedel hat noch unmittelbar nach dem Angebot, die Intendanz zu übernehmen, mit Holk Freytag gesprochen. "Ich schätze ihn als Regisseur, und ich hoffe, dass wir auch seine Verletzungen lindern können." Am Samstag soll es ein Gespräch zwischen Wedel und Freytag geben.

+++ 11.24 Uhr +++

Intendant Dieter Wedel stellt Pläne für Hersfelder Festspiele vor

Die Ängste und Nöte der Schauspieler sind Wedel bewusst, und sie liegen ihm auch am Herzen. Ab Mitte Oktober wird er diese Gespräche führen.

+++ 11.23 Uhr +++

Wedel weiß noch nicht, welche Stücke im kommenden Jahr gespielt werden. Dafür habe er in den vergangenen Wochen noch keine Zeit gehabt.

+++ 11.22 Uhr +++

Wedel will sich in den kommenden Tagen mit allen Beteiligten zusammensetzen. Auch mit den Schauspielern, mit denen es angeblich Vorabsprachen aus der Intendanz Freytag gibt. "Was uns allen am Herzen liegt, das sind diese Festspiele und ist diese Spielstätte."

+++ 11.21 Uhr +++

Dabei gibt es auch Konflikte zwischen künstlerischem und wirtschaftlichem Anspruch an seine Produktionen. Wedel: "Man wird nicht berühmt, wenn man den Etat einhält."

+++ 11.19 Uhr +++

Wedel: "Ich bin nicht nur Regisseur, ich bin immer auch der Drehbuchautor, und ich habe meine Filme auch in der überwiegenden Zahl produziert." Er habe also auch die wirtschaftliche Verantwortung, wobei er den Blick auf die Zahlen an einen kaufmännischen Leiter abgegeben hat, damit er sich auf die künstlerischen Belange konzentrieren kann. Daher ist die Entscheidung gefallen, dass es bei den Festspielen in Zukunft einen kaufmännischen Leiter geben wird, der mit Wedel gleichberechtigt ist.

+++ 11.17 Uhr +++

Wedel hatte aber schon in vergangenen Jahren, noch vor der Amtszeit von Thomas Fehling von anderen Hersfelder Intendanten von Streitigkeiten bei den Festspielen gehört. "Die Streitigkeiten gingen offenbar durch", unabhängig von den Intendanten und den Bürgermeistern. "Dann muss etwas am System falsch sein", sagt Wedel. Er will daher an den Strukturen der Bad Hersfelder Festspielen arbeiten, damit diese ständigen Konflikte, die aus seiner Sicht unabhängig von den Personen sind, in der Zukunft abgebaut werden.

+++ 11.16 Uhr +++

Intendant Dieter Wedel stellt Pläne für Hersfelder Festspiele vor

"Ich fand, es hat den Festspielen geschadet, und ich habe mich immer gewundert, warum man das nicht in einer anderen Form gemacht hat", sagt Wedel ausdrücklich an Thomas Fehling. Er hätte sich gewünscht, die Auseinandersetzungen wären hinter verschlossenen Türen geführt worden.

+++ 11.12 Uhr +++

Schon damals hat Günther Strack, der den Bauunternehmer spielte, Wedel von den Bad Hersfelder Festspielen erzählt. 2012 hat Dieter Wedel die Premiere von "Anatevka" bei den Festspielen gesehen. Auch im vergangenen Jahr hat er die Festspiele besucht. "Ich fahre natürlich auch rum und schaue, was die anderen machen." Damals holte er die Hersfelder "Nathan"-Darstellerin Charlotte Puder zu den Nibelungen-Festspielen. Auch er hat die Auseinandersetzungen mit Holk Freytag mitbekommen, mit dem er sich ebenfalls ausgetauscht hat. Der Streit habe sich lange hingezogen, ist in diesem Sommer kulminiert. "Wie bei einer Ehescheidung ist es dann egal, wer der Kapitän und wer der Eisberg ist."

+++ 11.10 Uhr +++

"Kompromissfähigkeit ist eine wichtige Eigenschaft im Leben": Das hat er in seinem ersten Fernseh-Mehrteiler über die Familie Semmeling zentral verarbeitet. An diesen erinnert er, weil er heute wie damals nur einen einzigen deutschen Dialekt schreiben kann: Hessisch!

+++ 11.08 Uhr +++

"Ich freue mich, wieder zurück zu sein in meinem Heimatland Hessen": Wedel hat noch heute Beziehungen zu seiner Geburtsstadt Bad Nauheim, wo er zur Schule ging, seine Eltern begraben sind, und er sich jedes Jahr medizinisch durchchecken lässt.

+++ 11.07 Uhr +++

Nun beginnt Wedel mit seinem Statement. Er stellt seine Pressesprecherin Monika Liegmann vor, die ihn seit eineinhalb Jahrzehnten in der Öffentlichkeit vertritt. Das wird sie auch in Bad Hersfeld tun.

+++ 11.06 Uhr +++

Fehling überbringt einen Gruß von Ministerpräsident Volker Bouffier, der sich sehr freut, dass Wedel wieder hier in Hessen arbeitet. Bouffier kündigt bereits jetzt einen Besuch bei den Festspielen 2015 an.

+++ 11.05 Uhr +++

Fehling heißt Dr. Dieter Wedel im Namen der städtische Gremien und der Bürger der Stadt Bad Hersfeld ganz herzlich willkommen.

+++ 11.04 Uhr +++

Intendant Dieter Wedel stellt Pläne für Hersfelder Festspiele vor

Fehling blickt zurück: Was in den Medien passiert ist, sei unglücklich gewesen, habe ihn verletzt und die Festspiele beschädigt. Er hätte sich das anders gewünscht. Heute soll aber ein Neuanfang sein, und er lädt alle dazu ein, gemeinsam die Bad Hersfelder Festspiele in Zukunft wieder positiv zu gestalten.

+++ 11.01 Uhr +++

Eingangsstatement von Bürgermeister Fehling: Er hat seit 28. Juli Gespräche mit verschiedenen Personen geführt. Es sollte kein Schnellschuss sein, sondern ein wohlüberlegtes Ergebnis werden.

+++ 10.55 Uhr +++

Auf dem Podium im Konferenzraum der Stadthalle Bad Hersfeld sitzen Dieter Wedel und Bürgermeister Thomas Fehling.

+++ 10.45 Uhr +++

Im Raum der Pressekonferenz herrscht großer Medienandrang: Mehrere Kamerateams und zahlreiche Fotografen sind gekommen.

HNA-Redakteur Marcus Janz hat in diesem Ticker live von der Pressekonferenz in Bad Hersfeld berichtet. Fotos und ein Video folgen im Laufe des Tages.

Dieter Wedel in Zahlen

Mit Dieter Wedel übernimmt einer der bekanntesten deutschen Regisseure und Drehbuchautoren die Leitung der Bad Hersfelder Festspiele. Eine Übersicht der wichtigsten Zahlen aus dem Leben des gebürtigen Hessen.

2Partnerinnen hatte der gebürtige Frankfurter zur gleichen Zeit. Mit der Filmproduzentin Uschi Wolters und der Schauspielerin Dominique Volland lebte er in einer polyamoren Beziehung.

6Kinder hat Wedel, unter anderem je einen Sohn mit Dominque Volland und mit der Schauspielerin Hannelore Elsner.

12Jahre lang leitete er die Nibelungenfestspiele in Worms, zunächst als Regisseur, ab 2004 als Intendant. 2014 war seine letzte Inszenierung in Worms.

26 Jahre alt war Wedel, als seine ersten Filme „Willi“ und „Gedenktag“ im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurden.

Nibelungenfestspiele: Dieter Wedel war Intendant. Foto: dpa

99 Prozent betrug die Platzauslastung, die der 71-Jährige mit den beiden Teilen von „Hebbels Nibelungen“ 2013 und 2014 in Worms erreichte.

455 Minuten ist „Der große Bellheim“, einer von Wedels bekanntesten Filmen, lang. Der Vierteiler wurde 1993 erstmals im ZDF ausgestrahlt.

1942 wurde Wedel in Frankfurt am Main geboren und wuchs in Bad Nauheim auf. Nach der Schule arbeitete er ab 1966 als Autor und Hörspielregisseur bei Radio Bremen.

250.000 Euro Gage soll er angeblich für einen Bewerbungsfilm Hamburgs für die Olympischen Spiele 2012 erhalten haben.

Von Kevin Hildebrand

Rubriklistenbild: © Schönholtz

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