Vielfalt verbindet

Internationales Freundschaftsfest Bad Hersfeld: Klare Kante, leckeres Essen und gute Unterhaltung

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Tradition: Melissa Knaub (links) und Michelle Just besingen die bunteste Jahreszeit: „Der Herbst ist da!“.

Bad Hersfeld. Gemeinschaft und Freundschaft pflegen, miteinander essen und trinken, sich an Musik und Tanz erfreuen - das ist das Internationale Freundschaftsfest in Bad Hersfeld.

Beim 33. Internationalen Freundschaftsfest im und ums Bürgerhaus Hohe Luft, für das erstmals HZ-Geschäftsführer Markus Pfromm die Schirmherrschaft übernommen hatte, kamen besonders viele Menschen aus besonders vielen Herkunftsländern.

Eindrücke vom Internationalen Freundschaftsfest in Bad Hersfeld

 © Wilfried Apel
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Von den Philippinen etwa, aus Russland, Afghanistan oder aus Somalia, aber natürlich auch aus Bad Hersfeld. 

Essen-Spender: Sima und Zaher Abassy vom Afghanischen Kulturverein Bad Hersfeld mit Köfte, Hähnchenkeulen und Safranreis.

Viele brachten Essen für das große Büffet mit, für das erstmals auch das Restaurant I Quattro Mori, die Pizzerias am Lullusbrunnen und La Favola und der Imbiss Hoa Köstlichkeiten zur Verfügung stellten. Sima und Zaher Abassy hatten Köfte und Hähnchenkeulen nach afghanischer Art mit dabei und halfen natürlich auch beim Bedienen.

Vielfalt verbindet - Fremdenfeindlichkeit nicht zulassen

Erstmals Schirmherr des Freundschaftsfestes: HZ-Geschäftsführer Markus Pfromm.

Für Begrüßung und Moderation war Pfarrer Holger Grewe zuständig, der vor dem Hintergrund des Mottos „Vielfalt verbindet“ feststellte: „Lasst uns gerade angesichts der Ereignisse in Chemnitz an dem, was uns schmerzt, anknüpfen und uns für das Gute einsetzen.“ 

HZ-Geschäftsführer Markus Pfromm ging auf einen fremdenfeindlichen Vorfall in der Kreisstadt ein, der sich so nicht wiederholen dürfe, handele es sich bei dem beleidigten Betroffenen doch um einen Menschen, der schon lange hier lebe und der Bad Hersfeld als seine Heimatstadt bezeichnen dürfe. Pfromm ging auch auf die Rolle der Heimatzeitung als Forum für den Austausch unterschiedlicher Meinungen ein. Er versprach eine noch deutlichere Rückbesinnung auf diese Funktion, die mit wahrhaftiger, qualitätvoller Berichterstattung und klarer Haltung einhergehen müsse und werde.

Mit Blick auf die Beteiligung am Internationalen Freundschaftsfest regte er an, kleine Schritte zu gehen und Lösungen zu finden, um auch die zu erreichen, die Begegnung bräuchten, um Vorurteile abzubauen: „Wir sitzen ein bisschen in einem Elfenbeinturm und haben zu wenig Kontakt zu den Andersdenkenden, mit denen wir doch eigentlich auch ins Gespräch kommen wollen!“

Staatsminister Roth: Noch nie hat mich eine Zeit so nachdenklich gemacht

Lebensfreude: Die Trommelgruppe des Bad Hersfelder Vereins Afrikanische Union.

Nachdenklich zeigte sich auch Staatsminister Michael Roth: „Noch nie hat mich eine Zeit so fassungslos und ratlos gemacht wie diese!“ Es gelte, den Anfängen des Rassismus zu wehren und mit kleinsten Beiträgen dafür zu kämpfen, „dass alle ohne Angst verschieden sein können“. Erforderlich sei allerdings auch eine Diskussion darüber, wie viel Vielfalt möglich ist und wie viel Gemeinsamkeit nötig ist. Roths Abschluss-Statement: „Wir sind nicht allein, wir sind viel mehr, und so muss es bleiben!“

Grüße und klare Worte für die Kommunen und für die evangelische Kirche übermittelten die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz, der Erste Stadtrat Gunther Grimm und Pfarrer Volker Drewes. Danach war den ganzen Nachmittag über viel Zeit für Information, gute Gespräche und abwechslungsreiche Unterhaltung, zu der die Trommelgruppe des Vereins Afrikanische Union, die stadtbekannte Angklunggruppe, aber auch der Chor „Rjabinuschki“; verschiedene Tanzgruppen und Innen- und Außen-Aktivitäten für junge Leute beitrugen.

Von Wilfried Apel

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