Kirchenkreise: Weichen für Fusion gestellt

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Entscheidung ohne Gegenstimmen: Die Synodalen des Kirchenkreises Rotenburg stimmten über die Pläne für eine Fusion ab. 

Bebra/Bad Hersfeld. Die Kirchenkreise Rotenburg und Hersfeld wollen sich 2020 zusammenschließen. Ein Grund dafür sind die sinkenden Mitgliederzahlen.

Einstimmig haben die Mitglieder der Kreissynoden der evangelischen Kirchenkreise Rotenburg und Hersfeld bei ihren Frühjahrstreffen in Bebra und Bad Hersfeld die Weichen für eine Fusion der Kirchenkreise gestellt. Die Vorstände erhielten den Auftrag, anzustreben, dass sich die beiden Kirchengebietsverbände zum 1. Januar 2020 zusammenschließen. Die endgültige Entscheidung fällt aber erst später.

Damit die Synodalen zu gegebener Zeit sachgerecht über die Modalitäten der Fusion entscheiden können, sollen die Leitungsgremien den Kirchenparlamentariern innerhalb eines Jahres einen „Fahrplan vorlegen, der über Inhalte und zukünftige Arbeitsformen Auskunft gibt“.

Ein Grund für den geplanten Zusammenschluss sind die sinkenden Mitgliederzahlen.

Pröpstin Sabine Kropf-Brandau begrüßte die Initiative der Kirchenkreisvorstände. Sie zeigte sich überzeugt davon, „dass die Dinge nicht nur kleiner, sondern auch reicher und lebendiger werden.“

Weitere Gründe, warum der Zusammenschluss geplant wird, und die aktuelle Entwicklung der Mitgliederzahlen lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der HNA Rotenburg/Bebra.

Von Wilfried Apel

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