KfH gibt stationäre Patientenversorgung ab

Klinikum Hersfeld-Rotenburg übernimmt Dialyse ab 2020

Bad Hersfeld  – Das Klinikum übernimmt ab dem Jahr 2020 die Versorgung stationärer Dialysepatienten in Bad Hersfeld vom Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation (KfH).

Um die ambulanten Dialysepatienten wird sich allerdings weiterhin das KfH-Nierenzentrum auf dem Klinikgelände kümmern.

Klinikum und KfH, die seit dem Jahr 2000 bei Dialysebehandlungen kooperieren, stellen in einer gemeinsamen Pressemitteilung klar, dass die Behandlungsqualität für chronisch nierenkranke und dialysepflichtige Patienten somit weiterhin sichergestellt sei. „Es wird einen nahtlosen Übergang geben“, sagt Christoph Haake, Beauftragter des Vorstands des Kuratoriums, das seinen Sitz in Neu-Isenburg (Landkreis Offenbach) hat. Klinikum-Geschäftsführer Martin Ködding: „Ab 2020 werden wir uns dann in Eigenregie der Versorgung stationärer Dialysepatienten widmen.“ Die bisher für stationäre Patienten angemieteten Räumlichkeiten in Bad Hersfeld würden dann nicht mehr genutzt, da das Klinikum eine Dialysestation an anderer Stelle im Krankenhaus errichten werde, heißt es weiter. Der Aufbau einer eigenen Dialysestation werde ab diesem Jahr vorangetrieben.

Laut Klinikumssprecher Werner Hampe gibt es am Standort in Bad Hersfeld derzeit pro Jahr mehr als 2000 stationäre Dialysebehandlungen.  red/ses

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