Der Katharinenweg wurde eingeweiht

Komfortwandern durch die Bad Hersfelder Stadtgeschichte

Der Robert-Heil-Turm ist eine Station des Katharinenwegs: Planerin Heike Volkert (Mitte, vorne) und Führer Reiner Knott (rechts) mit einem Teil der Wandergruppe. Gemeinsam ist der neu konzipierte Wanderweg erkundet worden. Fotos: Katharina jäger

In Bad Hersfeld ist jetzt der neue Katharinenweg eingeweiht worden. Der 5,8 Kilometer lange Komfortwanderweg lädt dazu ein, die wechselvolle Stadtgeschichte zu erkunden. 

Traumhafter Sonnenschein und blauer Himmel – das richtige Wetter zum Wandern und um Bad Hersfeld zu erkunden, denken sich die 15 Teilnehmer, die sich für die erste Wanderung auf dem Katharinenweg angemeldet haben. Der neue Komfortwanderweg lädt zum Entdecken der Stadtgeschichte ein.

Eine Tafel in der Nähe des Katharinenturms erklärt die Strecke und weist auf die Projektbeteiligten hin.

Gespannt warten die Wanderer vor dem Katharinenturm im Stift, mancher hat seinen Hund mitgebracht. Zusammen mit Reiner Knott, Führer an diesem Tag, und Heike Volkert, sie hat das Projekt geplant und koordiniert, macht sich die Gruppe auf den Weg. Die 5,8-Kilometer-Strecke soll in 90 Minuten gelaufen werden, um rechtzeitig für den Sektempfang mit Bürgermeister Thomas Fehling zurückzusein.

Im Kurpark sind alle paar Meter Aufkleber mit dem Katharinenturm an Mülleimern angebracht, damit ja der richtige Weg gefunden wird. Kurz vorm Verlassen des Parks müssen die Wanderer noch einer Bewässerungsanlage ausweichen. Wobei bei diesen heißen Temperaturen wäre eine kurze Erfrischung auch nicht schlecht gewesen.

Den Hainberg hoch fühlt sich die Hitze noch unangenehmer an, bevor der Wald schließlich Schatten spendet, Blätter rauschen und Vögel zwitschern. Ein Abstecher zur Hamburger Hütte sowie zum Carl-Strauß-Denkmal, und wieder zurück auf den asphaltierten Grundweg. Der Führer achtet stets darauf, dass keiner zurückbleibt.

Bei Grillenzirpen durch das Feld bis zum Robert-Heil-Turm, hier fällt der Aufstieg aufgrund mangelnder Zeit jedoch aus, sehr zum Bedauern mancher Teilnehmer.

Ein herrlicher Ausblick über Bad Hersfeld: Auf dem Katharinenweg gibt es mehrere Stellen, an denen die Stadt von oben betrachtet werden kann.

Der Rückweg führt die Gruppe über die Carl-Strauß-Anlage mit wunderschönem Ausblick über die Stadt und einer Landschaftsliege, die sich gut für eine kurze Verschnaufpause eignet. Jedoch nicht für die Wanderteilnehmer heute, da die ersten bereits die „Hersfelder-Alpen“ erreicht haben. „Zu jeder Zeit schön, auch im Winter“, meinte eine Wanderin beim Abstieg des Alpentalweges.

Zurück in der Stadt muss leider abgekürzt werden, sodass unter anderem das Soldaten-Ehrendenkmal ausfallen muss, sonst kann der Sektempfang nicht eingehalten werden, der Bürgermeister wartet bereits auf die Gruppe. Nun folgt der Abschluss der offiziellen Einweihung des Katharinenwegs, mit einer kurzen Rede und einem „Prost“ auf das fertiggestellte Projekt.

Unter den Teilnehmern herrscht Zufriedenheit, jedoch sei die Zeiteinteilung zu knapp gewesen. Zwei Stunden wären besser gewesen. Wegen der hohen Nachfrage ist bereits eine zweite Führung geplant. Der Weg eignet sich aber natürlich auch, um ihn allein oder mit Freunden zu erkunden. Flyer mit allen wichtigen Informationen sind in der Tourist-Information und im Kurhaus im Kurpark erhältlich. (Von Katharina Jäger)

Quelle: Hersfelder Zeitung

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