Bad Hersfelder Bädergesellschaft investiert

Kurbad-Therme verringert ihr Defizit

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Zuversichtlich: Gunter Grimm, Maria Moog und Klaus Schnettger (von links) freuen sich über die positive Entwicklung der Kurbad-Therme in Bad Hersfeld.

Bad Hersfeld. Die Kurbad-Therme in Bad Hersfeld will ihr Defizit noch in diesem Jahr auf rund 120.000 Euro verringern. 2015 hatte der Jahresfehlbetrag noch bei 264.000 Euro gelegen.

Doch auch mit diesem Minus war die Wellness-Einrichtung im Kurpark das lukrativste der drei Hersfelder Bäder, die im vergangenen Jahr von den städtischen Wirtschaftsbetrieben mit 1,25 Millionen Euro bezuschusst werden mussten.

Die positive Entwicklung der Therme bewertet der Aufsichtsratsvorsitzender der Bädergesellschaft, Gunter Grimm, umso höher, weil die im städtischen Eigentum befindliche Immobilie noch immer unter den Baumängeln leidet, die ihrer übereilten Fertigstellung vor zwölf Jahren geschuldet sind. Weil dem damaligen Betreiber KTE das Geld ausgegangen war, wurden die letzten Arbeiten nicht mehr fachgerecht ausgeführt. Weil die KTE kurz danach Insolvenz angemeldet hatte, bekamen auch die Baufirmen kein Geld mehr, so dass im Ergebnis auch keine Gewährleistung mehr greift.

„So ist die Umrandung des Schwimmbeckens nicht richtig abgedichtet“, weiß Thermen-Chefin Maria Moog. 90 000 Euro will die Bädergesellschaft in die Reparaturen investieren, den gleichen Betrag in einen Fassadenanstrich und 30 000 Euro in die allerdings planmäßige Sanierung von Sanitäranlagen.

 

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