Jagdpächter bleibt bei seinem Standpunkt

Landeslabor zu totem Reh von Kathus: Wolf hat gefressen aber nicht getötet

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Das tote Reh von Kathus.

Das exakt vor fünf Wochen am Ortsrand von Kathus aufgefundene tote Reh soll nicht von einem Wolf gerissen worden sein – sagt das hessische Landeslabor.

Jedoch habe ein Wolf an dem Kadaver gefressen. Ein Sprecher des Umweltministeriums bestätigte diese Theorie auf Nachfrage von Hitradio FFH. Offen ist danach aber weiterhin die exakte Todesursache.

Jagdpächter Werner Rehwald aus Lispenhausen war und ist aufgrund des Kehlbisses und der Fraßspuren davon überzeugt, dass das Reh definitiv von einem Wolf gerissen worden war.

Im Veterinäramt in Bad Hersfeld wurden Ende Februar von einer Biologin des Naturparks Knüll DNA-Spuren aus den Biss-Stellen am Hals genommen und zusammen mit dem Kadaver ins Landeslabor nach Gießen gebracht. Nach dem dort gefertigten ersten Befundbericht wurde zunächst lapidar davon ausgegangen, dass Schwarzwild an dem wie auch immer zu Tode gekommenen Reh gefressen habe.

Auf Druck Rehwalds wurden die DNA-Spuren doch noch ausgewertet. Jetzt soll geprüft werden, ob der Wolf auch schon woanders in Erscheinung getreten ist. 

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