Angeklagter bietet Opfer 10.000 Euro Schmerzensgeld an

Lolls-Schlägerei: Plädoyers erwartet

Fulda/Bad Hersfeld. Im Prozess gegen den mutmaßlichen Lolls-Schläger vor dem Landgericht Fulda werden am Mittwoch die Plädoyers erwartet.

Einem Schausteller aus Niedersachsen wird vorgeworfen, in der Nacht zum 17. Oktober 2014 am Rande des Lullusfests einen Unbeteiligten mit einer Aluminiumstange lebensbedrohlich verletzt zu haben. Der Prozesstag am Montag begann mit einer Sitzungsunterbrechung.

Der Angeklagte hat über seine Verteidiger dem Opfer ein Schmerzensgeld in Höhe von 10.000 Euro angeboten. Der Vertreter der Nebenklage, der frühere Fuldaer Landrat Fritz Kramer, hat das jedoch als unangemessen abgelehnt.

Die Verteidiger betonten hingegen, dass dieses Angebot ein erstes Zeichen des Entgegenkommens sei und damit keine Abgeltung von Ansprüchen verbunden sei. Das Gericht schlug als Kompromiss vor, die 10.000 Euro als Anzahlung für ein mögliches Schmerzensgeld zu werten.

Damit der Nebenklage-Vertreter diesen Vorschlag mit seinem Mandanten besprechen kann, wurde die Verhandlung für 30 Minuten unterbrochen.

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Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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