Handballe-Landesliga der Frauen

TV Hersfeld erwarten Spitzenreiter Wollrode

Handball, TV Hersfeld, Torhüterin Lea Hollstein.
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Auf sie wird am Samstag sicherlich viel Arbeit zukommen: TVH-Torfrau Lea Hollstein.

Nach dreiwöchiger Pause greifen die Handballerinnen des TV Hersfeld am Samstag wieder ins Spielgeschehen der Landesliga ein. Im Heimspiel der Gruppe 2 erwarten sie in Geistalhalle den TSV Wollrode (Beginn: 18.30 Uhr).

Bad Hersfeld – Die Partie ist ein echtes Spitzenspiel. Die Frauen des TV Hersfeld spielen als Dritter der Tabelle gegen den Tabellenführer, der nach dem 34:30-Erfolg gegen Großenlüder/Hainzell verlustpunktfrei die Tabelle anführt.

Die Lage

Der Spielplan macht es den Lullusstädterinnen nicht einfach. „Die Pause setzt der Mannschaft zu. Jetzt hatte ich die Tage nur eine Handvoll Spielerinnen im Training, weil die anderen schon die dritte Impfung erhalten haben“, sagt Sabine Teichmann.

Die Hersfelder Trainerin verweist aber auch darauf, dass der Spielplan etwas günstiger für Wollrode liege. „Sie haben nach dem Erfolg gegen Großenlüder das zweite Spiel in Folge.“ Für den TVH werde die Partie aufgrund der uneinheitlichen Spieltagsgestaltung zu einem echten „Lotteriespiel“ sagt sie.

Der Gegner

Der Gast will natürlich seine komfortable Ausgangsposition auch in Bad Hersfeld mit einem Sieg ausbauen. Er verfügt über eine starke Mannschaft, in der Lena Klotzsche die meisten Tore auf sich vereint. Sie liegt mit 20 Treffern auf Rang drei der Torschützenliste, die von Luisa Teichmann angeführt wird. Weitere gute Torschützinnen sind Yvonne Scherer sowie Laura Schmieling. Beim Sieg gegen Großenlüder waren auch Lena Ludwig, Janine Friedlich sowie Julia Maria Macioschek sehr stark.

Wollrodes Trainerin Margret Schmidt kennt die Hersfelderinnen sehr genau. Hersfeld verfügt über ein junges, gleichmäßig besetztes Team, in dem Luisa Teichmann seine torgefährlichste Werferin ist.

Die Trainerin hat in der Vorbereitung auf das Spiel daher vor allem ihre Abwehr im Blick, die schon in den vergangenen drei Spielen Erfolgsgarant war: „Die technisch guten Hersfelderinnen suchen gerne die Eins-gegen-Eins-Situation. Da müssen wir in der Deckung schnell verschieben und die Lücken schließen.“ In der eigenen Offensive könnte Bianca Bartalos, die sich aus dem Krankenstand zurückgemeldet hat, für weitere Optionen sorgen.

Das Ziel

Die Hersfelder, die in Lauerstellung liegen, wollen natürlich mit einem Sieg an den Spitzenreiter aufschließen. Sabine Teichmann kennt die Stärken und Schwächen des Kontrahenten sehr genau und wird ihrer Mannschaft im Freitagstraining noch einmal ihre genau ausgefeilte Strategie einschärfen. Wie sie das Team direkt aufstellen wird, gibt sie erst nach dem Training, bei dem auch noch einmal ein paar Videoaufzeichnungen angesehen werden, bekannt.

Am Samstag könnte es wahrscheinlich zu einer kleinen Überraschung in der Aufstellung kommen. „Voraussichtlich“, sagt Teichmann, „haben wir noch ein Ass im Ärmel.“ Um wen es sich dabei genau handelt, dazu will sich die Trainerin aber nicht äußern.

Hartmut Wenzel

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