Sprinter prallt auf Lkw

Mann aus Kassel kommt bei Unfall auf A7 bei Bad Hersfeld ums Leben

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Ein Sprinter und ein Auto prallten auf einen Lastwagen.

Bad Hersfeld. Ein Toter und ein Schwerverletzter - das ist die tragische Bilanz eines Unfalls, der am Mittwochmorgen auf der Autobahn 7 in Höhe der Auffahrt Bad Hersfeld West passiert ist. 

Aktualisiert: 15.39 Uhr - Verheerende Folgen hat das Überholmanöver eines 63-jährigen Sprinterfahrers aus Kassel gehabt. Er selbst kam dabei ums Leben, ein anderer Autofahrer wurde schwer verletzt. Der Unfall war am Mittwoch gegen 9.20 Uhr auf der Autobahn 7 zwischen Fulda und Kassel passiert. 

Der 63-jährige Fahrer des Kleintransporters aus Kassel fuhr nach bisherigem Ermittlungsstand an der Anschlussstelle Bad Hersfeld West bei Neuenstein-Aua auf die Autobahn in Fahrtrichtung Norden auf. Dabei zog der Fahrer vom Beschleunigungsstreifen der Anschlussstelle direkt auf die rechte Fahrspur der Autobahn. Dort waren zur Unfallzeit nur Lastwagen unterwegs, die aufgrund der naheliegenden Steigung sehr langsam fuhren. Das teilte der Pressesprecher der Polizei, Manfred Knoch, mit. 

Anschließend zog der 63-Jährige direkt von der rechten Spur auf die mittlere Spur, wo in diesem Augenblick ein 37-jähriger Autofahrer aus Rövershagen (Landkreis Rostock) unterwegs war. Nach mehreren Zeugenaussagen hatte der Pkw-Fahrer keine Möglichkeit mehr, dem Kleintransporter auszuweichen und fuhr auf das Fahrzeugheck auf. Dadurch wurde der Kleintransporter nach vorne geschoben und prallte mit der Fahrzeugfront direkt unter einen auf der rechten Spur fahrenden Sattelzug. 

Durch den Aufprall wurde der Fahrer des Kleitransporters in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus Bad Hersfeld und Kirchheim befreit werden. Er erlitt so schwere Verletzungen, dass er später noch im Rettungswagen starb. Der Pkw-Fahrer wurde ebenfalls schwer verletzt und von den Rettungskräften ärztlich versorgt. Der Fahrer des Sattelzuges aus Rastatt blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 65.000 Euro. 

Die A7 musste aufgrund von Bergungs- und Reinigungsarbeiten für etwa zwei Stunden voll gesperrt werden, danach konnte ein Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Auch am frühen Nachmittag kam es immer noch zu Verkehrsbehinderungen in Fahrtrichtung Kassel. Der Verkehr staute sich auf den Autobahnen A7 und A5 auf eine Länge von etwa zwölf Kilometern. Von dem Stau waren auch die Umleitungsstrecken der umliegenden Bundes- und Landstraßen betroffen. 

Mehr zu dem Unfall lesen Sie in der gedruckten Donnerstagausgabe unserer Zeitung und im E-Paper.

Hier ist der Unfall passiert

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