Verkehrsstatistik 2014:

Mehr Unfalltote auf Straßen im Landkreis

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Bad Hersfeld. Obwohl im Landkreis Hersfeld-Rotenburg im vergangenen Jahr die Zahl der Verkehrsunfälle um 151 auf 2266 zurückgegangen ist, wurden mehr Menschen getötet.

So waren im zurückliegenden Jahr neun Verkehrstote zu beklagen. Vier mehr als 2013. Bei den Unfällen wurden 105 Person schwer verletzt. 13 weniger als noch ein Jahr zuvor. Acht der neun Todesopfer waren auf Straßen im Altkreis Hersfeld zu verzeichnen. Im Altkreis Rotenburg gab es 2014 einen Unfalltoten – im Mai starb ein Motorradfahrer.

Unter anderem wurden 2008 (-164) Unfälle mit Autos, 306 (-25) mit Lastwagen und 22 (-12) mit Bussen verursacht. Lediglich die Zahl der Motorradunfälle stieg um 14 auf 84 an. Häufigste Unfallursache war auch im Jahr 2014 nicht angepasste Geschwindigkeit

Leid und Tragödien

Für Polizeipräsident Alfons Hoff ist es nicht angenehm, Verkehrsstatistiken vorzutragen. Er und seine Beamten kennen oftmals die Hintergründe der Unfälle und bekommen auch die Trauer der Angehörigen mit, berichtete er: „Viel Leid, Schicksale und Tragödien haften Unfällen an. Das geht einem schon sehr nahe.“

Um die Unfallzahlen weiter nach unten zu schrauben, wollen die Polizeibeamten auch weiterhin präventiv tätig werden und viele Angebote und Informationen unterbreiten.

Im Zuständigkeitsbereich der Bad Hersfelder Autobahnpolizei war im vergangenen Jahr die Welt eigentlich bis zum 30. Dezember in Ordnung. In allen Bereichen waren leichte Verbesserungen im Vergleich zum Jahr 2013 registriert worden.

Doch mit dem Busunfall auf der A4 bei Kirchheim erhöhte sich die Zahl der Todesopfer bei Unfällen auf den Autobahnen um fünf auf neun. Zudem wurden 32 Schwerverletzte alleine bei diesem Unfall gezählt. Im Jahr 2014 gab es auf den Autobahnen 4, 5 und 7 in der Region 1504 Verkehrsunfälle.

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