Nach Diskussionen um den ehemaligen Intendanten

Nach #Metoo-Debatte: Mehrheit stimmt für Beschwerdestelle für Hersfelder Festspiele

Bad Hersfeld. #Metoo-Debatte in der Bad Hersfelder Stadtverordnetenversammlung: Mit knapper Mehrheit wurde die Einrichtung einer Beschwerdestelle im Fachbereich Festspiele beschlossen.

Gegen diese Entscheidung legte Bürgermeister Thomas Fehling jedoch sofort Widerspruch ein, so dass der Antrag der Fraktion Die Grünen/NBL in der nächsten Sitzung erneut auf der Tagesordnung stehen wird.

Vorausgegangen war eine kontroverse Diskussion über die Notwendigkeit beziehungsweise Sinnlosigkeit einer solchen Anlaufstelle: Die Antragsteller und die SPD sahen hierin ein Signal in Richtung des künstlerischen Betriebs, dass die Stadt auf die Thematik sexueller Übergriffe reagiere.

Der Verweis auf Ex-Intendant Dieter Wedel, gegen den mehrere Schauspielerinen heftige Vorwürfe wegen angeblicher Vorfälle aus Zeiten vor seiner Intendanz in Bad Hersfeld erhoben hatten, fehlte trotz Unschuldsvermutung nicht.

Andere Stimmen hielten die bestehenden Einrichtungen bei der Stadt für ausreichend. Frauenbeauftragte, Gleichstellungsbeauftragte und Personalrat stünden für alle diesbezüglichen Fragen zur Verfügung. Da der Bürgermeister diesen Bereich der laufenden Verwaltung und damit seiner Zuständigkeit zuordnete, folgte dem Beschluss der Widerspruch.

I nfos zu den Festspielen: www.bad-hersfelder-festspiele.de

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