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Mit Kunst gegen den Krieg - Bad Hersfelder Festspiele und Kulturpartner laden zu Aktionen ein

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Von: Nadine Meier-Maaz

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Symbol der Solidarität: Der Wendelstein der Stiftsruine erstrahlt seit einigen Tagen in Blau-Gelb, den Nationalfarben der Ukraine. Jetzt wollen die Festspiele gemeinsam mit Partnern mit Kunst- und Mitmachaktionen ein weiteres Zeichen setzen. Treffpunkt ist dienstags und donnerstags um 18 Uhr der Katharinenturm.
Symbol der Solidarität: Der Wendelstein der Stiftsruine erstrahlt seit einigen Tagen in Blau-Gelb, den Nationalfarben der Ukraine. Jetzt wollen die Festspiele gemeinsam mit Partnern mit Kunst- und Mitmachaktionen ein weiteres Zeichen setzen. Treffpunkt ist dienstags und donnerstags um 18 Uhr der Katharinenturm. © Steffen Sennewald

Unter dem Motto „Gegen den Krieg!“, Stimmen für die Ukraine, planen die Bad Hersfelder Festspiele in Zusammenarbeit mit Kulturpartnern Aktionen gegen den Krieg in der Ukraine.

Bad Hersfeld- Mit von der Partie sind das Bad Hersfelder Stadtmarketing, der Arbeitskreis für Musik, die Kantorei der Stadtkirche, der Verein Sommernachtsträumer, das Buchcafé, das Bad Hersfelder Jazz-Festival, der Kunstverein und weitere Beteiligte. Jeden Dienstag und Donnerstag ab 10. März lesen und singen Schauspielerinnen und Schauspieler sowie Mitarbeiter der Festspiele gemeinsam mit Musikern, Tänzern und bildenden Künstlern aus der Region und wollen so ein Zeichen der Solidarität mit der Ukraine setzen. „Der Angriffskrieg Vladimir Putins richtet sich gegen uns alle, gegen Europa, gegen all unsere Werte, gegen alle demokratischen Länder der Erde“, meint Festspiel-Intendant Joern Hinkel.

Wie haben Schriftsteller, Philosophen und Musiker in den vergangenen Jahrhunderten in ihren Gedichten, Romanen, Tagebüchern, in Liedern und Reden über den Krieg nachgedacht? Hilft „nur Gewalt, wo Gewalt herrscht?“, wie Bertolt Brecht behauptet, oder ist Gewalt nie „eine Lösung“? Ab dem 10. März 2022 beginnen die Organisatoren jeden Dienstag und jeden Donnerstag um 18 Uhr mit einer etwa halbstündigen Veranstaltung, die jedes Mal von anderen Künstlern gestaltet wird.

Ausgangspunkt ist immer der Katharinenturm im Stiftsbezirk, von dort aus werden dann verschiedene Bereiche des Stiftsparks in die Aktionen mit einbezogen. Im Anschluss werden auch Geldspenden für die Opfer des Krieges gesammelt, teilen die Organisatoren in der Ankündigung mit. Auf dem Weg rund um die Stiftsruine haben die Teilnehmer zudem die Gelegenheit, ihre eigenen Wünsche, Sorgen und Gedanken auszudrücken – auf kleinen Zetteln, Stoffbändern oder bemalten Steinen. So soll mit der Zeit ein „Ort der Wünsche“ an der Stiftsruine entstehen – mit vielen Stimmen für die Ukraine.  (red/nm)

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