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Motorblock bei Auffahrunfall auf der Autobahn rausgerissen

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Ein Bild der Verwüstung bot sich den Rettungskräften nach dem Auffahrunfall am Mittwochabend auf der A5.
Ein Bild der Verwüstung bot sich den Rettungskräften nach dem Auffahrunfall am Mittwochabend auf der A5. © TVNews-hessen

Großes Trümmerfeld auf der A5/Feuerwehr musste Autofahrer befreien

Alsfeld – Bei einem schweren Auffahrunfall auf der A5 in Richtung Hattenbacher Dreieck wurde ein 76-jähriger VW-Fahrer aus dem Landkreis Fulda am Mittwochabend schwer verletzt. Er musste aus seinem Fahrzeug herausgeschnitten werden.

Der VW-Fahrer war an diesem Tag gegen 17.45 Uhr auf der A5 aus Richtung Alsfeld in Richtung Hattenbacher Dreieck unterwegs gewesen. Unmittelbar an der Fahrbahnteilung, wo die beiden rechten Fahrstreifen in Richtung Fulda und die linken Fahrstreifen in Richtung Kirchheim führen, staute sich der Verkehr aufgrund einer Baustelle. Der VW-Fahrer übersah aus bisher ungeklärter Ursache einen am Stauende auf dem dritten Fahrstreifen stehenden Sattelzug aus Polen. Der Volkswagen krachte fast ungebremst in das Heck des Sattelaufliegers, schleuderte links an dem Sattelzug vorbei über den zweiten Fahrstreifen und stieß in die dortige Mittelschutzplanke, wobei der Motorblock herausgerissen wurde. Während der VW schleuderte, krachte ein von hinten kommender Mercedes eines 67-Jährigen aus dem Landkreis Erfurt in das Auto. Beide Fahrzeuge kamen schwerst beschädigt zum Stehen. Bei dem Unfall wurde der Fahrer des VW in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus Kirchheim aus dem Fahrzeugwrack befreit werden. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der VW derart zerfetzt, das an der Unfallstelle ein großes Trümmerfeld zurückblieb. Der schwerverletzte VW-Fahrer wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten mussten alle vier Fahrstreifen voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt. Nach rund vier Stunden konnte die Sperrung wieder komplett aufgehoben werden.

Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 160000 Euro. Es bildete sich dadurch ein Stau von mehreren Kilometern Länge. Hannes Eckardt, der Einsatzleiter der Feuerwehr, sagte: „Wir bekamen das Einsatzstichwort Verkehrsunfall Blech, Absicherung, aber mit einem solchen Unfall hatten wir nicht gerechnet. Mit zehn Einsatzkräften haben wir es geschafft, das Ganze zu händeln.“  

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