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Musik in Farben und Formen übersetzt - Bad Hersfelder Künstlerinnen zeigen „Scheibchenweise Kunst“

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Von: Christine Zacharias

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„Scheibchenweise Kunst“ zeigen Hannelore Zier, Christa Siebold, Margot Knüpfer, Christel Ziegler und Silvia Dostal (von links) in der Wandelhalle des Kurhauses in Bad Hersfeld.
„Scheibchenweise Kunst“ zeigen Hannelore Zier, Christa Siebold, Margot Knüpfer, Christel Ziegler und Silvia Dostal (von links) in der Wandelhalle des Kurhauses in Bad Hersfeld. © Christine Zacharias

„Scheibchenweise Kunst“ heißt die Ausstellung, die am Sonntag, 24. April, um 11 Uhr in der Wandelhalle des Kurhauses in Bad Hersfeld eröffnet wird.

Bad Hersfeld – Sie ist eine Hommage an die Musik, die Hannelore Zier, Christel Ziegler, Christa Siebold, Margot Knüpfer und Silvia Dostal in ihrer Jugend als Schallplatte in Scheibenform geprägt hat.

Von diesen schwarzen Vinyl-Platten, aber auch von den CD-Silberlingen, hat Silvia Dostal einen riesigen Fundus von ihrem verstorbenen Lebensgefährten Hans-Karl „Atze“ Schmidt geerbt, der jahrzehntelang beim Rundfunk tätig war. Sie dienten als Malunterlage und Inspiration. Jede der fünf Künstlerinnen hat ihren ganz eigenen Weg und dabei die Techniken gewählt, mit denen sie auch sonst arbeitet.

Und so gibt es Collagen, Textilarbeiten, Drucke, Acryl, Kreide- und Ölmalerei, Buntstiftzeichnungen oder auch Sandbilder. Die künstlerisch gestalteten Platten wirken einzeln oder als Serien, als Mobile oder als Installation. Im Zentrum der Ausstellung steht zudem ein gemeinsam gestaltetes Objekt.

Faszinierend finden die Künstlerinnen, die etwa ein Jahr an dem Projekt gearbeitet haben, die Wechselwirkung und das Zusammenspiel von Musik und bildender Kunst, die schon in den Begrifflichkeiten deutlich wird. Hier wie dort spricht man von Harmonien, Rhythmen, Kompositionen, Inspirationen oder Kontrasten, erklärt Christel Ziegler.

Sowohl die bildende Kunst als auch die Musik wecken Emotionen, betont Silvia Dostal. Musik setze zudem Erinnerungen an oft lange zurückliegende Erlebnisse und die damit verbundenen Gefühle frei. Die Künstlerinnen, die schon mehrfach gemeinsam an Ausstellungsprojekten gearbeitet haben, wollten zudem Musik in Farben und Formen übersetzen und gleichzeitig mit ihren Bildern Klänge in den Köpfen ihrer Betrachter entstehen lassen.

Die Ausstellung wird in der Wandelhalle des Kurhauses am Sonntag, 24. April, um 11 Uhr eröffnet. Für stimmungsvolle Klänge sorgt Jan Luley, seitens der Stadt wird Aysegül Tas-Dogan die Ausstellung eröffnen. Sie kann anschließend bis zum 26. Juni täglich von 9 bis 20 Uhr besichtigt werden. (Christine Zacharias)

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