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Ökomodell-Region des Landkreises veröffentlicht Studie über Kauf- und Essverhalten

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Von: Laura Hellwig

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Wagyu-Rind und Kalb auf der Weide
Träger der Ökomodell-Region Hersfeld-Rotenburg ist der Verein Gutes aus Waldhessen. Hier vernetzten sich rund 100 landwirtschaftliche Betriebe aus der Region. Auch die Wagyu-Ranch Waldhessen ist seit vergangenem Jahr Mitglied in dem Verein. Unser Foto zeigt die in Deutschland seltenen Wagyu-Rinder, die im Bad Hersfelder Stadtteil Asbach gehalten werden. © Laura Hellwig

Im vergangenen Jahr hat die Ökomodell-Region Hersfeld-Rotenburg eine Studie in Auftrag gegeben. Projektkoordinator Frank Naumann erklärt die Ergebnisse.

Hersfeld-Rotenburg - Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg ist seit 2021 eine von 13 Ökomodell-Regionen in Hessen.

Im vergangenen Spätsommer hat die Modell-Region, deren Träger der Verein Gutes aus Waldhessen ist, eine Studie in Auftrag gegeben. Anhand der jetzt bekannt gewordenen Ergebnisse soll die weitere Arbeit des Projektes geplant, organisiert und umgesetzt werden.

Die Ergebnisse hat der Projektkoordinator Frank Naumann im Gespräch mit unserer Zeitung zusammengefasst. So kann aus den Antworten der Befragten geschlussfolgert werden, dass die Verbraucher den Landwirten in der Region ein hohes Vertrauen entgegenbringen.

Unabhängig davon, ob die Landwirte ein Bio-Siegel führen oder nicht, gehen die Verbraucher davon aus, dass die Landwirte sich an gesetzliche Vorgaben halten, heißt es in der Pressemitteilung.

Demzufolge schätzen die Verbraucher auch die Qualität der regional produzierten Lebensmittel als hoch ein. In Sachen Einkaufsverhalten sei grundsätzlich der Wunsch da, stärker regional einzukaufen.

Frank Naumann
Frank Naumann, Projektkoordinator der Ökomodell-Region im Kreis Hersfeld-Rotenburg © Laura Hellwig

Der Grund, warum die Verbraucher derzeit noch daran gehindert werden, mehr regionale Produkte zu kaufen, sei der größere zeitliche Aufwand – für den Kauf von regional hergestellten Lebensmitteln müssen zumeist verschiedene Stellen wie Hofläden oder Wochenmärkte angesteuert werden.

Aus diesem Ergebnis folgt eine zentrale Aufgabe der Ökomodell-Region, nämlich Erzeuger und Verbraucher näher zusammenzubringen.

Für die qualitative Studie wurden etwa ein Dutzend Personen aus dem Landkreis interviewt. Die Befragten sollten sich jeweils in unterschiedlichen Lebenssituationen befinden, unterschieden etwa anhand von Alter, Beruf oder Familienstand. Die Menschen wurden zu ihrem Ess- und Kochverhalten sowie zu ihrem Einkaufsverhalten interviewt, informiert Naumann.

Die Antworten der Interviewten und somit auch die Ergebnisse der qualitativen Studie ließen konkrete Rückschlüsse auf die Situation vor Ort zu, da sie sich auf die reale Lebenssituation der Bürgerinnen und Bürger beziehen. Foto: Hellwig » SEITE 2

(Laura Hellwig)

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