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Polizei, Rettungsdienst und Stadt ziehen positive Bilanz von Lollsmontag

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Von: Laura Hellwig

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Menschenmenge vor der Mauer der Konrad-Duden-Schule. Auf der Mauer stehen zwei Polizisten und weitere Zuschauer des Umzuges.
Haben alles im Blick: Der Lolls-Festzug ist laut Angaben der Bad Hersfelder Polizei reibungslos verlaufen. © Hornickel, Kim

Auf einen rundum gelungenen Lollsmontag blicken der Stadtmarketingverein, die Polizei und das DRK zurück. Die Polizei vermeldet nur wenige Straftaten.

Bad Hersfeld – Julia Scholz von der Projektleitung des Lullusfestes freut sich vor allem über die vielen Zuschauer während des Lolls-Festzuges, „auch dort, wo sonst eher weniger los war, nahe des Kinos etwa“. Der Lolls-Festzug selbst ist mit 47 Teilnehmern etwas kürzer ausgefallen als in den Vorjahren.

Die genauen Besucherzahlen würden noch ermittelt, man gehe aber von mehr Besuchern als im Jahr 2019 aus, dem letzten Lullusfest vor der Corona-Pandemie. Auch nach den ersten Gesprächen mit den Schaustellern ziehen diese laut Scholz eine erste positive Bilanz von Lollsmontag.

Alles in allem sei es im Verhältnis zur großen Menschenmenge ruhig verlaufen am Lolls-Auftakt, resümiert die Polizei in Bad Hersfeld. Neben einer eingeschlagenen Scheibe in einer Eingangstür an der Oberen Frauenstraße meldet die Polizei auch einen Diebstahl an einer Schießbude.

Dort soll ein circa 25 Jahre alter Mann, mit schwarzen Haaren, schwarzer Kleidung und südländischem Erscheinungsbild, ein CO2-Schnellfeuergewehr gestohlen haben. Das Gewehr konnte die Polizei finden, für die Suche nach dem Dieb bittet die Polizei um Zeugenhinweise.

Den Einsatzkräften von Rettungsdienst und Polizei wurden außerdem vier körperliche Auseinandersetzungen auf dem Festgelände zwischen 20 Uhr und 21 Uhr gemeldet. In zwei Fällen konnten die Beamten Tatverdächtige feststellen. Ein 24-jähriger Mann aus Bad Hersfeld widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen, sodass Zwangsmaßnahmen erforderlich wurden, heißt es in der Mitteilung der Polizei.

Ein Beamter wurde dabei leicht verletzt. Bei einem anderen Polizisten löste sich bei der körperlichen Interaktion zudem eine Bodycam von der Schutzweste, welche ein bislang Unbekannter unberechtigt an sich nahm und entwendete. Auch hier werden Zeugen gebeten, Hinweise der Polizei zu melden.

Mit zehn Sanitätern zur Höchstzeit war das DRK am Marktplatz vertreten. „Der Tag war sehr durchwachsen, wir hatten von allem etwas dabei“, fasst Dirk Hewig zusammen, der am Montag die Leitung der Sanitätsstelle innehatte. Von Wespenstichen über verschiedene Verletzungen. Besonderheiten oder übermäßige viele Zwischenfälle wegen Alkohol hätte es nicht gegeben, so Hartwig. Mit Blick auf 2019 konnte Hartwig keine merklichen Unterschiede feststellen. (red/lah)

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