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„Ratskeller statt Grebekeller“: Karsten Vollmar will neue Event-Location

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Das Bild zeigt den Ratskeller am Rathaus und einen Teil der Fußgängerzone.
Leerstand in bester Lage der Fußgängerzone: Die Türen zum Ratskeller in Bad Hersfeld sind schon seit Jahren verschlossen. Dem romantischen Kellergewölbe fehlt ein Notausgang. © Nadine Meier-Maaz

Den seit Jahren leer stehenden Ratskeller schlägt der Bad Hersfelder SPD-Bürgermeisterkandidat Karsten Vollmar nun als Ersatz für den Grebekeller vor.

Bad Hersfeld – Er habe deshalb die Stadtverwaltung gebeten, zu prüfen, welche brandschutzrechtlichen Voraussetzungen für die Einrichtung von Gastronomie und einer eventuellen Event-Location gegeben sein müssen.

„Ich kann mir den Ratskeller als Ersatz für den nun geschlossenen Grebekeller vorstellen, wo Theater, Kunst und Kultur ihren Platz neben Kulinarik finden könnten“, teilt Vollmar in einer Pressemeldung mit. Bisher sei stets das Brandschutzargument hinderlich gewesen, ein zweiter Rettungsweg würde fehlen. Auch hier gebe es neue Entwicklungen. „Es gibt die erklärte und bereits brandschutztechnisch in Augenschein genommene Bereitschaft eines Bauherrn, der den zweiten Rettungsweg Richtung oberer Rathausplatz errichten würde“, berichtet der SPD-Bürgermeisterkandidat. Wenn hier endlich Bewegung in die Sache komme, dann wäre das ein Gewinn für die Innenstadt, meint Vollmar. Man könnte endlich wieder den Ratskeller bespielen, auch mit heimischer Kultur. Ebenso wäre ein gastronomisches Angebot denkbar, welches im Sommer im Außenbereich die Frequenz der Innenstadt erhöhe. Er wolle beim Thema Ratskeller jedenfalls „auf die Tube drücken“, kündigt Vollmar an.

Der Gewölbekeller als Veranstaltungsort für Theater und Musik ist seit dem Verkauf des Grebe-Gebäudes am Linggplatz und dem damit verbundenen Umbau geschlossen. Zudem gab es zuletzt Zank um den Brandschutz (wir berichteten).

Auch ein anderes zentrales Thema der Innenstadtentwicklung nimmt nach Meinung des SPD-Politikers an Fahrt auf: Der Umzug der Post und der Bau eines neuen Lebensmittelmarktes auf dem Gelände an der Hainstraße in Bad Hersfeld. „Ende Oktober soll die Post ihren Neubau in der Konrad-Zuse-Straße beziehen, dann wird auch der Edeka-Markt in der Hainstraße mit dem Bau starten und mit einer Fertigstellung kann 2023 gerechnet werden“, berichtet Vollmar, der diese Informationen aus der Beantwortung einer Anfrage der SPD im Stadtparlament erhalten hat. Wenn alle Entwicklungen so eintreffen, würde die Post vor dem Weihnachtsgeschäft umziehen und der neue Lebensmittelmarkt könnte noch 2022 mit dem beginnen.

„Ich bin froh, dass diese Entwicklungen jetzt an Fahrt gewinnen. Seit Längerem setzen ich und meine Fraktion uns für einen Fortschritt in diesem Bereich ein, der für die Menschen in der Stadt die Erweiterung des Lebensmittelangebotes bedeutet“, so Vollmar. (kai/red)

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