Neun Tiere suchten Verletzte zwischen den Regalen

Rettungshundestaffel aus Rotenburg übte bei Amazon in Bad Hersfeld

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Zwischen den Regalen suchten die ausgebildeten Hunde nach den vermissten Personen.

Bad Hersfeld. Spürnasen zwischen den Regalen: Im Amazon-Logistikzentrum FRA3 an der Amazonstraße in Bad Hersfeld hat die Rettungshundestaffel im DRK-Kreisverband Rotenburg geübt.

An dem „Großeinsatz“ waren unter anderem neun „Mimen“ beteiligt, also Helfer, darunter auch Amazon-Mitarbeiter, die geschminkt wurden und die es zu bergen galt. Insgesamt waren über 40 Beteiligte vor Ort. Neun Rettungshunde kamen zum Einsatz. Leiter der Hundeschutzstaffel ist Timo Haberzagl.

Stromausfall und Verletzte

Die Mimen wurden jeweils im Erdgeschoss der beiden „Pick-Tower“ des Logistikzentrums gut versteckt. Bei der Übung gingen die Retter von einem Stromausfall und Verletzten in einem Industriebetrieb aus. Je ein Hunde-Führer-Team ging in eine Halle, um die Vermissten zu suchen. Die Hunde bekamen dabei ein spezielles Geschirr mit einer Glocke und wurden von der Leine gelassen, um die Vermissten zu finden – mit Erfolg.

Amazon-Mitarbeiter Robert Reiter hatte die Übung organisiert.

Wird ein Vermisster gefunden, beginnt die medizinische Erstversorgung vor Ort, bis die Sanitäter vor Ort sind. Amazon-Mitarbeiter Robert Reiter ist seit sieben Jahren am Standort und engagiert sich in der Rettungshundestaffel. Er hatte die Übung auch organisiert.

„Wir haben die Initiative des Mitarbeiters gerne unterstützt. Er engagiert sich sehr stark bei der Rettungshundestaffel und wir haben bei dieser Aktion erneut gesehen, wie groß das Engagement bei den Ehrenamtlichen des Roten Kreuzes ist“, sagt Stephanie Schreiber, stellvertretende Standortleiterin. (red/nm)

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