Tänzer sorgten für Kreischalarm

Mantastic Sixx Paxx: Schlüpfriges Vergnügen in der Stadthalle

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Blanke Tatsachen: Die Mantastic Sixx Paxx präsentierten in der Bad Hersfelder Stadthalle nicht nur ihre Waschbrettbäuche, sondern auch ihre knackigen Kehrseiten – sehr zur Freude der rund 500 (vorwiegend) weiblichen Gäste.

Bad Hersfeld. Der Name war Programm: Die Mantastic Sixx Paxx ließen am Mittwoch in der fast ausverkauften Bad Hersfelder Stadthalle ihre (Bauch-)Muskeln tanzen und das – bis auf zwei oder drei Ausnahmen – weibliche Publikum regelrecht ausflippen.

„Ten Men – Ten Dreams“ lautete das Motto an diesem Abend. Und die Regeln waren simpel: den Schminkspiegel zusammenklappen, die Handtasche unter dem Sitz verstauen und die guten Manieren vergessen.

Was die Sixx Paxx da mit einer Portion Humor und launiger Moderation präsentierten, war durchaus anzüglich, blieb aber im Rahmen des für eine solche Show Seriösen.

Von der ersten Sekunde an herrschte Kreischalarm, es wurde mitgeklatscht, getanzt und gejohlt. Mitunter hielt es die rund 500 Frauen, von denen sich einige extra in Schale geschmissen hatten, nicht mehr auf den Sitzplätzen.

Ruhig blieben fast einzig und allein zwei Damen Ende 70, die die Show lieber stillschweigend genossen, wie sie schmunzelnd verrieten. Gefallen an den schlüpfrigen Tänzen hatten sie aber allemal.

Die Mantastic Sixx Paxx in Bad Hersfeld

Das Publikum war im Übrigen nicht nur zum Zuschauen verdammt, sondern durfte beziehungsweise musste auch mitmachen. Anfassen war dabei durchaus erwünscht. Immer wieder tänzelten die Sixx Paxx durch die dichten Stuhlreihen, Umarmungen und Küsschen – wenn gewünscht – inklusive.

Mit Tanz, Akrobatik, Gesang und eindeutiger Erotik heizten die zehn Männer den Damen im Saal ein, die Astralkörper von Licht, Nebel und Wasser in Szene gesetzt. Nach knapp 20 Minuten fiel die erste Hose.

Ob in Uniform, Bademantel, Holzfällerhemd oder Michael-Jackson-Gedächtnis-Outfit, am liebsten war es den zahlenden Damen aber offensichtlich ganz ohne ...

Wie viele weiße Unterhemden im Laufe der rund zweieinhalbstündigen Show zerrissen und ins Publikum geworfen wurden, ist nicht bekannt, die Erinnerungsleibchen wurden jedenfalls mit Begeisterung aufgefangen.

Ohne Zugabe und Standing Ovations durften die Sixx Paxx die Bühne schließlich nicht verlassen.

Ob die Zuschauerinnen die Namen aller zehn Traummänner am Ende noch wussten, darf zumindest bezweifelt werden. Ein gelungener Abend mit den Freundinnen oder Kolleginnen dürfte aber vielen in guter Erinnerung bleiben.

Von Nadine Maaz

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