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Schnelles Spiel der Schlüssel zum Sieg für Hersfelds Handballerinnen

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Energischer Abschluss: TVH-Spielerin Hannah Berg.
Energischer Abschluss: TVH-Spielerin Hannah Berg. © Hartmut Wenzel

Die LandsligaHandballerinnen des TV Hersfeld landeten in der heimischen Geistalhalle gegen die HSG Datterode/Rhörde/Sontra einen 34:20 (14:10) Kantersieg. Mit den gewonnenen Punkten übernahmen sie die Tabellenführung.

Bad Hersfeld – Die weiße Weste der Teichmann-Schützlinge mit jetzt fünf Siegen hintereinander, wird langsam unheimlich. Dabei begannen die Gäste stark. So war es nicht verwunderlich, dass der TVH nach 21 Minuten mit 7:9 im Hintertreffen lag. Zu viele klare Abschlusschancen wurden vergeben oder von der sehr guten HSG-Torfrau Leonie Eitzel entschärft. Aber ab der 23. Minute ging die Post ab. Mit einem 5:0-Lauf zum 12:9 ließen sie die Anfangsschwächen komplett vergessen. Mit 14:10 gingen die Teams in die Kabinen.

Der TVH startete in der zweiten Halbzeit mit zwei schnellen Toren zum 16:11 (36.) eigentlich schon die Vorentscheidung, wobei Luisa Teichmann mit einem tollen Solo einnetzte. Die körperlich unterlegenden Hersfelderinnen münzten in der Folge ihre spielerische Überlegenheit in Tore um.

Mit Tempohandball und Beweglichkeit brachten sie die HSG immer mehr in Bedrängnis. Das Spiel der Gäste wurde dadurch von Minute zu Minute langsamer – das spielte den Hersfelderinnen in die Karten. Gelang den Gästen ein Tor, antwortete der TVH mit einem Doppelschlag. Über 22:15 (42.) und 24:17 (44.) gelang Laura Herrmann nach einem tollen Anspiel von Luisa Teichmann das 25:18 (46.). Ab dieser Minute wurde die konditionelle Überlegenheit der Hausherrinnen immer deutlicher. In der Folge brachen die Datteröderinnen ein. Mit ihrem schlechten Rückzugsverhalten ermöglichten sie den TVH-Frauen Tempogegenstöße in Serie. Deren Vorsprung wuchs über 29:18 (54.) auch mit einem 4:0-Lauf, zum 34:20-Endstand.

Nike Höhmann, die in der zweiten Halbzeit zwischen den Pfosten stand, hatte mit ihren 14 Paraden wesentlichen Anteil an diesem Kantersieg. Will der TVH weiterhin an der Tabellenspitze bleiben, muss er in der Chancenausnutzung allerdings noch besser werden.

Trainerin Sabine Teichmann kommentierte: „Wir hatten Anlaufschwierigkeiten in der ersten Viertelstunde. In der Pause habe ich klare Ansagen für die zweite Halbzeit gemacht. Wir hatten am Ende klare konditionelle Vorteile, und unser Sieg war hoch verdient.“

TVH: T. Raguse, Höhmann - Mantteufel (2), L. Raguse (4/1), Spill (2), Teichmann (10/2), Berg (2), Busalt (1), Trender (1), Hugo (3), Hermann (1), Braun (2), Suppes (3), Dorst (3)

(Burghard Hauptmann)

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