55-Jähriger muss 3000 Euro zahlen

Mann aus dem Haunetal versuchte Kind sexuell zu missbrauchen

Bad Hersfeld. Mit einem Strafbefehl über 3000 Euro gegen einen 55 Jahre alten Mann aus dem Haunetal ahndete Jugendrichterin Michaela Kilian-Bock den Versuch des sexuellen Missbrauchs eines Kindes.

Der Haunetaler hatte laut Anklage von Staatsanwältin Heike Meeuw-Wilken im Juni 2015 die damals 13-jährige Tochter seiner Freundin mehrfach unsittlich berührt, indem er ihr im Intimbereich die Hand auf den Slip legte.

Das Kind war an jenem Wochenende der Obhut des Mannes anvertraut, weil sich die Mutter des Mädchens im Krankenhaus befand. Der Angeklagte soll dem Mädchen zuvor schon nachgestellt haben, ehe es zu dem versuchten Missbrauch kam.

Gegen den Haunetaler sollte am Montag eigentlich öffentlich vor dem Jugendschöffengericht verhandelt werden. Der Angeklagte, der keinen Rechtsbeistand hatte, erschien jedoch nicht. Zu dem Prozess waren insgesamt acht Zeugen geladen.

Nach einem Blick in die Akten und in das Strafgesetzbuch ordneten Richterin und Staatsanwältin das Tatgeschehen so ein, dass ein Strafbefehl von 150 Tagessätzen zu je 20 Euro erlassen werden konnte. Anderenfalls hätte der Haunetaler zu einem neuen Termin vorgeführt und sämtliche Zeugen ein weiteres Mal geladen werden müssen. 

Das ist auch der Fall, wenn der Haunetaler die Strafe nicht akzeptiert. 

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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