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Spatenstich für Kühlzentrum: Frische-Logistiker investieren 25 Millionen Euro in Bad Hersfeld

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Von: Kim Hornickel

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Bereit zum Spatenstich: Bürgermeister Thomas Fehling (dritter von links), mit Friedbert Herbst von Herbst Frischelogistik sowie Martin König und Torsten Radzuweit von Pfenning.
Bereit zum Spatenstich: Bürgermeister Thomas Fehling (dritter von links), mit Friedbert Herbst von Herbst Frischelogistik sowie Martin König und Torsten Radzuweit von Pfenning. © Kim Hornickel

Firma Pfenning Logistics und die Herbst Frischelogistik GmbH errichten in Bad Hersfeld ein Zentrum für gekühlte Frischwaren und medizinische Produkte.

Bad Hersfeld – Bagger und Planierraupen sind bereits auf dem Bauplatz im Hersfelder Gewerbegebiet „Vor dem Buchenwald II“ unterwegs, als die Verantwortlichen zum offiziellen Spatenstich auf der Baustelle des Freshcube Osthessen laden.

Auf dem Petersberg an der Wippershainer Straße errichten die Firma Pfenning Logistics und die Herbst Frischelogistik GmbH ein Zentrum für gekühlte Frischwaren und medizinische Produkte.

Mit 25 Millionen Euro Baukosten rechnen die Firmen für das 40 000 Quadratmeter große Kühlzentrum.

Zum Spatenstrich hält der geschäftsführende Gesellschafter Friedbert Herbst eine emotionale Rede. Herbst unterstreicht den Standortvorteil in Bad Hersfeld und verspricht, das nachhaltige Wirtschaften nicht aus dem Blick zu verlieren. Mit Wärmepumpen, Solaranlagen und eingesparten Leerkilometern soll das Frischezentrum die Umwelt entlasten. Und Herbst kündigt noch mehr Unterstützung für die Region an. „Vereine die unterstützenswert sind – oder Kindergärten – wollen wir fördern.“ Erst einmal muss jedoch das Frischezentrum stehen, und das ist laut dem Leiter für Einkauf und Immobilien, Torsten Radzuweit von Pfenning, gar nicht so einfach umzusetzen. „Der Bau und die Stabilität sind eine Herausforderung“, so der Pfenning-Mitarbeiter.

Auch die Vorbereitungen vor dem Baustart seien teils schwierig gewesen, erklärt Bürgermeister Thomas Fehling. „Es gab Zeiten, da dachten wir, das Ding ist tot“, sagt Fehling. Immer wieder habe das Projekt „einen Schubs gebraucht“, bestätigt Friedbert Herbst.

Dass es nun vorangeht, auf dem Bauplatz mit Blick auf die Firma Grenzebach, freue ihn. „Und das im Schlussspurt meiner Amtszeit“, so der Bürgermeister. Es sei eine echte Kraftanstrengung und ein schwieriger Prozess gewesen, sagte Fehling. (Kim Hornickel)

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