Ausgangssperre gilt auch Silvester

Stiller Start ins neue Jahr: Kreisbrandinspektor ruft zum Verzicht auf Feuerwerk auf

Das Foto zeigt Rakten für Silvester
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Symboldbild Feuerwerk zu Silvester.

Kreisbrandinspektor Marco Kauffunger ruft die Bevölkerung im Landkreis Hersfeld-Rotenburg dazu auf, zum Jahreswechsel komplett auf Feuerwerk zu verzichten.

Hersfeld-Rotenburg - Um das zurzeit ohnehin durch die Corona-Pandemie stark in Anspruch genommene Krankenhauspersonal nicht durch die zusätzliche Behandlung von Feuerwerksverletzungen zu überlasten, ist der Verkauf von Pyrotechnik in diesem Jahr bundesweit verboten. Laut Allgemeinverfügung des Landkreises ist zudem das Zünden von Feuerwerkskörpern im gesamten öffentlichen Raum – insbesondere auf Straßen, Plätzen und Gehwegen – untersagt.

Wer noch Feuerwerk aus den Vorjahren im Keller hat, darf dieses jedoch auf seinem eigenen Grundstück abbrennen. Marco Kauffunger empfiehlt dennoch dringend, darauf zu verzichten: „Bitte sehen Sie in diesem Jahr von jeglichem Feuerwerk ab und zünden Sie auch auf privaten Flächen keine Böller. Abgesehen von der Brandgefahr sollte jeder von uns alles dafür tun, unnötige Kontakte sowie Verletzungen zu vermeiden, damit der Rettungsdienst und die Kliniken nicht noch mehr belastet werden. Lassen Sie das Jahr 2020 ruhig und friedlich ausklingen“, appelliert der Kreisbrandinspektor.

Auch in der Silvesternacht gilt die Ausgangssperre von 21 Uhr abends bis 5 Uhr morgens. Weil sich in dieser Zeit niemand ohne triftigen Grund im öffentlichen Raum aufhalten darf, erwartet das Polizeipräsidium Osthessen einen ungewohnt stillen Jahreswechsel. Dennoch werde die Polizei auf den osthessischen Straßen und Plätzen mit einem personell starken Nachtdienst präsent sein, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Schwerpunkt liege dabei auf der Überwachung und Durchsetzung der geltenden Verfügungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

Seit Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkungen seien im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Osthessen Verstöße im oberen zweistelligen Bereich festgestellt worden, die Ordnungswidrigkeitenverfahren zur Folge hatten. (Jan-Christoph Eisenberg)

Kontaktbeschränkungen gelten auch Silvester

Auch für Silvester und Neujahr gelten die allgemeinen Kontaktbeschränkungen: Treffen dürfen sich maximal fünf Menschen aus zwei Haushalten. Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt. Feiern und Versammlungen in der Öffentlichkeit sind verboten. Nachdem sich laut Polizei die meisten Menschen über Weihnachten an die geltenden Verordnungen und Verfügungen gehalten haben, appellieren die Beamten auch weiterhin an die Vernunft der Bevölkerung. 

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